Olivia Jones über Gil Ofarim: "Hätte mir einen anderen Sieger gewünscht!"
Hamburg - Olivia Jones (56) ist vielen nicht nur als schillernde Botschafterin des Hamburger Stadtteils St. Pauli bekannt, sondern auch aus dem RTL-Dschungelcamp-Kosmos. Gemeinsam mit Angela Finger-Erben (46) moderiert die Drag-Ikone seit 2022 die Begleitsendung "Die Stunde danach". Zu Gast in der NDR Talk Show gab die 56-Jährige im Gespräch mit Moderatorin Barbara Schöneberger (52) zu, dass sie sich beim Ausgang der letzten Staffel eine andere Entscheidung gewünscht hätte.
Statt Gil Ofarim (43) hätte sich Olivia Jones lieber einen Sieger gewünscht, "der nicht so umstritten ist", erklärte sie. Noch lieber hätte sie eine Frau auf dem Thron gesehen: "Ich hätte mir eine Dschungelkönigin gewünscht – wie meine Freundin Hubert [Fella]."
Jones selbst kennt das Format bestens: 2013 erreichte sie im australischen Camp den zweiten Platz. "Ich war die Dschungelprinzessin und die Dschungelkönigin der Herzen", sagte sie lachend. Die Teilnahme sei für sie ein "Karrierebooster" gewesen, der ihr bis heute viele Türen geöffnet habe.
Die Begeisterung für das Reality-TV lebt die Drag-Ikone nun auch gastronomisch aus. Am 11. März eröffnet sie auf St. Pauli die erste "Reality-Bar" mit Dschungel-Motto auf der Reeperbahn – direkt gegenüber ihrer berühmten "Olivia Jones Bar".
In der neuen Bar sollen Gäste Reality-Quiz spielen, ausgefallene Cocktails trinken und sogar kleine "Dschungelprüfungen" erleben. Auch Erinnerungsstücke aus der Reality-TV-Welt sollen dort ausgestellt werden – darunter sogar die Unterwäsche, die Micaela Schäfer (42) während ihrer Zeit im Dschungel getragen hat.
Auftritte der Reality-TV-Stars sind ebenfalls geplant, eine frühere Dschungelteilnahme ist dabei nicht verpflichtend. "Alle haben natürlich bei mir ein Zuhause. Viele brauchen ja auch ein bisschen Geld – und dann kann man mit denen ein Dschungel-Quiz machen, und wir alle haben so einen Spaß."
Olivia Jones: "Hier kann man die Sau heraus- und hereinlassen"
Der Spaß soll auch für die Gäste und Gästinnen im Mittelpunkt stehen. "Wir versuchen immer wieder, etwas Neues zu machen", betonte die Drag-Queen. Gerade in schwierigen Zeiten sei Unterhaltung wichtiger denn je.
"Im Moment bekommen wir so viele Horrornachrichten. Da sind wir auf St. Pauli so ein kleines Dorf mit unseren Bars, wo man das mal alles vergessen kann und richtig die Sau herauslassen – und auch hereinlassen – kann."
Titelfoto: NDR/Uwe Ernst
