Pietro Lombardi warf sein Geld zum Fenster raus: Er gab eine Million in neun Monaten aus

Köln - Pietro Lombardi (30) wurde vor Jahren sehr schnell sehr bekannt. Dass damit gefühlt über Nacht einige Euro auf seinem Konto landeten, versteht sich von selbst. Jetzt gab der Sänger zu, nicht immer gut gewirtschaftet zu haben.

Pietro Lombardi (30) und Freundin Laura Maria Rypa (26) erwarten Nachwuchs.
Pietro Lombardi (30) und Freundin Laura Maria Rypa (26) erwarten Nachwuchs.  © Montage: Screenshot/Instagram/lauramaria.rpa

2011 gewann der damals 18-Jährige "Deutschland sucht den Superstar". Mit 500.000 Euro in der Tasche begann er seine Karriere und lernte Freundin Sarah Engels (30) kennen. Gemeinsam bekamen sie einen Sohn, nur wenig später trennten sie sich öffentlichkeitswirksam.

Erst 2019 bekam Pietros Karriere wieder Aufschwung und er wurde schlagartig bekannt. Seine Songs "Phänomenal" oder "Señorita" kamen bei den Fans an und der 30-Jährige gehörte plötzlich zur obersten Musiker-Riege.

"Nach drei bis vier Wochen war die erste Million da", offenbart er jetzt in seiner neuen Dokumentation über sein Leben, in der er neue Gesangstalente sucht.

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Damals habe er mit solchen Zahlen gar nichts zu tun gehabt und so floss sein Geld ungefiltert in teure Männerspielsachen und Urlaube. Noch immer geschockt von seinem damaligen Ich zitiert der Sänger seinen Steuerberater, der ihm damals vorrechnete, Pietro habe in neun Monaten eine Million ausgegeben.

"Ich war so dumm", weiß der Vater von Alessio (7) heute.

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Pietro zahlte anfangs keine Steuern

Pietro Lombardi (30) ist mittlerweile erfolgreicher Musiker.
Pietro Lombardi (30) ist mittlerweile erfolgreicher Musiker.  © Georg Wendt/dpa

Doch damals habe er Eindruck schinden wollen, Urlaube mit seinen Jungs bezahlt und teilweise den ganzen Alkohol für einen Club spendiert. Pietro erinnert sich an eine Summe von 50.000 Euro. Dabei habe er noch nicht einmal Alkohol getrunken. "Ich war so kaputt im Kopf", gibt er zu. Denn damals habe er bisher als 450-Euro-Jobber gearbeitet und mit derartigen Summen keine Berührungspunkte gehabt.

Und so gab es einen Porsche und etliche Urlaube, die sich der junge Pietro zuvor nie hatte leisten können. Auch in der Schule hatte man nie an ihn geglaubt, weshalb er sich in seinen neuen Sportwagen setzte und protzig an seiner alten Schule vorbeifuhr.

Rückblickend habe es viele Momente gegeben, in denen Pietro gern anders habe reagieren wollen. So auch beim Thema Steuern. "Ich habe am Anfang gar keine Steuern bezahlt. Ich habe das Geld einfach ausgegeben", erinnert er sich. Damals habe er das schlichtweg nicht gewusst: "In der Schule lernt man so etwas ja nicht."

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Insolvent ist er glücklicherweise nie gegangen, doch als am Ende des Jahres das Finanzamt anklopfte, verstand Pietro, dass Reichtum auch seine Schattenseiten haben kann: "Ich habe so viel Geld verprasst, ich hätte drei Häuser kaufen können. Aber so ist das Leben, ich will das auch nicht bereuen."

Titelfoto: Georg Wendt/dpa

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