London - Herber Verlust für den Vater von Amy Winehouse (†27)! Mitch Winehouse (75) muss zwei Freundinnen seiner verstorbenen Tochter eine Zahlung in Millionen Höhe zukommen lassen. Er hatte im April einen Prozess um den Verkauf von persönlichen Gegenständen der Musik-Legende verloren.
Bereits 2021 und 2023 hatten Naomi Parry und Catriona Gourlay mehr als 150 Objekte verkauft, die einst Amy Winehouse gehört hatten. Darunter Handtaschen, Kleidung und Kosmetikartikel, aus denen sie hohen Profit geschlagen hatten.
Wie die BBC berichtet, warf Mitch Winehouse den Frauen vor, den Verkauf der Sachen "absichtlich verschwiegen" zu haben. Zudem hätten sie seine "Vergesslichkeit" ausgenutzt.
Parry und Gourlay bestritten jedoch, unehrlich gehandelt zu haben, auch das Gericht kam zu demselben Schluss. Eine britische Richterin wies seine Klage ab und stellte fest, Mitch Winehouse habe die ganze Zeit über von dem Verkauf gewusst und danach begonnen, die Frauen auf "aggressive und unangenehme Weise" um Geld zu bedrängen.
Richterin Clarke ging am Mittwoch weiter hart mit ihm ins Gericht: "Der Kläger hat sich dafür entschieden, eine von vornherein aussichtslose Klage einzureichen, diese aggressiv und unerbittlich bis zum Ende durchzusetzen".
Mitch Winehouse muss Amys Freundinnen eine knappe Million Pfund zahlen
Mitch Winehouse hätte mit seinen "unbegründeten Vorwürfen" den Ruf der Frauen, ihre beruflichen Perspektiven, finanzielle Sicherheit und Gesundheit erheblich geschädigt. So muss er den Freundinnen der verstorbenen Sängerin nun 950.000 Pfund (umgerechnet 1,1 Millionen Euro) Schadensersatz zahlen.
Dass der 75-Jährige den Frauen, die Amy viele Jahre treu zur Seite gestanden haben, dies wissentlich und absichtlich angetan habe, mache sein "unzumutbares Verhalten besonders schwerwiegend", setzte Richterin Clarke hinterher.