Pünktlich im neuen Jahr: ZDF-Star erfüllt sich kuriosen Kindheitstraum
Köln/Mainz - Normalerweise steht er fürs ZDF in anderer Rolle vor der TV-Kamera: Jetzt tauscht Lutz van der Horst (50) TV-Studio gegen Kreuzfahrtschiff und erfüllt sich damit einen jahrzehntelangen Traum.
Viele Zuschauer kennen ihn nur als lustigen Umfrage-Vogel aus der "heute-show" - schon bald wird er auch im "Traumschiff" zu sehen sein.
Schon als Kind sei er der Magie der "Traumschiff"-Filme erlegen, verriet van der Horst vor Kurzem im Interview mit spot on news.
"Ich bin treuer Fan und schaue die Filme schon seit den 1980er Jahren." Tatsächlich habe der Kollege von Fabian Köster (30) bei den Machern jahrelang versucht, eine kleine Gastrolle abzugreifen.
"Irgendwann war es dann so weit: Sie haben tatsächlich angerufen, offenbar hatten sie schließlich Erbarmen, und haben mir die Rolle angeboten", scherzt der 50-Jährige über seine Art.
Trotz des schier endlosen Traums vom "Traumschiff" hatte van der Horst aber offenbar eine Sache aus den Augen gelassen: eine mögliche Seekrankheit. Gut, dass ausgerechnet Schauspiel-Kollegin Barbara Wussow (64) in der Nähe war und ihm helfen konnte.
Lutz van der Horst vom ZDF vom Schiff geschickt
"Wäre sie nicht dabei gewesen mit ihrem Medikamentenkoffer, wäre es mit meiner Seekrankheit für mich schon hart gewesen."
Dabei ist die "Traumschiff"-Ikone nicht irgendwer für ihn, gesteht Lutz van der Horst. Als kleiner Junge sei er außerdem riesiger Fan der "Schwarzwaldklinik" gewesen. Das erste Aufeinandertreffen sei deshalb ganz besonders aufregend gewesen.
"Es war einfach schön, ihr die ein oder andere Anekdote zu entlocken." Kapitän Florian Silbereisen (44) hat sich zum Zeitpunkt seiner Dreharbeiten aber nicht auf dem Schiff gezeigt. "Er ist erst an Bord gekommen, als ich wieder ausgestiegen bin. (...) Ich konnte deshalb seine Kabine auf dem Schiff nutzen - und das war die beste Kabine von allen."
In der Rolle seines Lebens verkörpert van der Horst einen depressiven Kellner. "Ich finde es besonders spannend, dass in meiner Geschichte Komik und Tragik so eng beieinanderliegen." Statt drei Wochen Luxusurlaub auf hoher See waren seine Szenen schon nach fünf Tagen im Kasten, verrät er.
Titelfoto: IMAGO / Klaus W. Schmidt

