R. Kelly muss in Einzelhaft: Brisante Entdeckung in seiner Zelle
North Carolina (USA) - Sexhandel, Kinderpornografie, Erpressung und Missbrauch Minderjähriger: R'n'B-Sänger R. Kelly (59, "I Believe I Can Fly") sitzt derzeit eine 30-jährige Haftstrafe ab. Jetzt sorgt er hinter Gittern erneut für Aufregung.
Erst vergangenes Jahr hatte der verurteilte Musiker Schlagzeilen gemacht, als er mit einer Medikamenten-Überdosis ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Nun beschäftigt der 59-Jährige erneut die Gefängnisbehörden.
Der Grund: Bei dem Sexualstraftäter wurde eine verdächtige Telefonnummer gefunden, die einem inzwischen pensionierten Gefängnisdirektor gehören soll.
Wie das US-Promi-Portal TMZ berichtete, prüfen die Behörden derzeit, wie Kelly in den Besitz der Handynummer kommen konnte und was es damit auf sich hat.
Für die Zeit der Ermittlungen wurde der US-Sänger demnach in Einzelhaft verlegt.
Verdächtige Telefonnummer: R. Kellys Anwalt hat eine Erklärung
Kellys Anwalt versuchte unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe zu beschwichtigen und ließ verlauten: Der 59-Jährige habe sich im Knast an einem Mentorenprogramm zur Unterstützung anderer Häftlinge beteiligt, das von ebenjenem Gefängnisdirektor geleitet worden sei.
Kurz vor seiner Pensionierung soll der Mann Kelly seine Privatnummer gegeben haben - um bei Fragen zu dem Programm erreichbar zu sein.
Das Ganze war ans Licht angekommen, als Gefängnisbeamte die Zelle des Sängers und seines Mithäftlings durchsucht hatten. Dabei fanden sie die brisante Telefonnummer in Kellys Notizbuch.
Bis die Ermittlungen in dem Fall abgeschlossen sind, bleibt der verurteilte Musiker im Bundesgefängnis in Butner (North Carolina) vorerst isoliert in Einzelhaft.
Titelfoto: Fotomontage: picture alliance/dpa/TNS via ZUMA Press Wire | Antonio Perez, picture alliance/dpa/TNS via ZUMA Press Wire | Antonio Perez/Chicago Tribune

