Sarah Connor kassiert Shitstorm nach Statement zu Buckelwal Timmy

Berlin/Poel - Sarah Connor (45) hat sich lange Zeit nicht zum Schicksal des gestrandeten Wals vor der Ostseeinsel Poel geäußert, obwohl sie als ausgemachte Meeres-Aktivistin gilt - sie wusste wohl, warum.

Sarah Connor (45) war 2024 bei einer Begegnung mit einem Blauwalbaby zu Tränen gerührt.  © Screenshot/instagram/sarahconnor (Bildmontage)

Denn kurz nach ihrem Statement bei Instagram ist ein Shitstorm über die Hobby-Meeresbiologin hereingebrochen, die unter anderem mit der Umweltschutzorganisation Sea Shepherd zusammenarbeitet und mit dem Meeresschützer Janek Andre die Stiftung "Iberian Orca Guardians" gegründet hat.

Dass ihr der Schutz der sanften Giganten sehr am Herzen liegt, hat sie zuvor mit verschiedenen Aktionen unter Beweis gestellt. So posierte sie beispielsweise im Oktober 2024 in Berlin medienwirksam in einem Glaskasten, um gegen die Reisegesellschaft TUI zu protestieren, die ihrer Meinung nach vom Leid der Orcas in diversen Meeresparks profitiert.

Jetzt wird sie für ihre Aussagen öffentlich angefeindet, sie stelle sich auf die Seite der Politik und ducke sich weg, wenn es wirklich darum geht, Hilfe zu leisten.

Sarah Connor Sarah Connor singt Song über Ehekrise: Fast wäre er nie erschienen

Das kommt aber nicht von ungefähr, denn der Buckelwal, der in den Medien mittlerweile als "Timmy" bekannt ist, in der Kommentarspalte aber auch immer wieder als "Hope" bezeichnet wird, ist längst zum Politikum geworden.

Anzeige
Im Oktober 2024 hat Sarah Connor in einer gemeinsamen Aktion mit PETA gegen die Geschäftspraktiken von TUI protestiert.  © Paul Zinken/dpa
Umweltaktivisten demonstrieren vor Ort für die Rettung des Buckelwals.  © Marcus Golejewski/dpa

In der Kommentarspalte zu Sarah Connors Wal-Statement ist ein Shitstorm entbrannt

Lauf der Natur: Sarah Connor sieht kaum Überlebenschancen für gestrandeten Buckelwal Timmy

Der gestrandete Buckelwal liegt bereits seit mehr als zwei Wochen auf einer Sandbank vor der Ostseeinsel Poel.  © Florian Manz/Greenpeace Germany/dpa

Experten und Entscheidungsträgern wird von Demonstranten sogar unterlassene Hilfeleistung vorgeworfen, weil sie dem riesigen Meeressäuger nach mehreren gescheiterten Rettungsversuchen zunächst nicht mehr helfen wollten oder besser gesagt konnten.

Denn der Wal ist offensichtlich krank und schon stark geschwächt, schließlich hätte sich das intelligente Tier wohl nicht ohne Grund immer wieder ins seichte Küstengewässer verirrt und festgeschwommen.

Der Buckelwal liegt nun bereits seit mehr als zwei Wochen vor Poel auf einer Sandbank. Zwischenzeitlich wurde geprüft, den rund zwölf Meter langen Säuger mithilfe eines Katamarans ins offene Meer zu schleppen. Dieser Rettungsversuch hätte dem Tier laut Expertenmeinung aber zusätzliche Qualen beschert.

Sarah Connor Brandanschlag in Berlin: Auch Sarah Connor sitzt im Dunkeln und klagt an

So entschied man sich zunächst dazu, Timmy in Ruhe sterben zu lassen. Am heutigen Mittwoch wurde dann jedoch bekanntgegeben, dass dem Rettungsversuch einer privaten Initiative grünes Licht erteilt wurde. Demnach soll der Wal jetzt doch geborgen und bis in die Nordsee oder sogar in den Atlantik transportiert werden.

Sollte der Wal trotz allem sterben, ist eine Mitschuld der Menschen nicht von der Hand zu weisen. Immer wieder stranden die Meerestiere an den Küsten, weil sie durch Störgeräusche die Orientierung im Wasser verlieren, und auch die sogenannten Geisternetze "sorgen jährlich für den Tod von Millionen von Meerestieren", prangerte Sarah Connor an.

Mehr zum Thema Sarah Connor: