Boykott-Aufruf und Pfeifkonzerte: Das hält Sarah Engels von Politik beim ESC

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Von Jonas-Erik Schmidt, Sabrina Szameitat

Köln - Sängerin Sarah Engels (33) hat vor ihrer Teilnahme beim "Eurovision Song Contest" in Wien ihre ganz eigene Meinung über die Zurschaustellung politischer Statements auf der Bühne.

Sarah Engels tritt am 16. Mai für Deutschland beim "Eurovision Song Contest" an.
Sarah Engels tritt am 16. Mai für Deutschland beim "Eurovision Song Contest" an.  © Britta Pedersen/dpa

Die ehemalige DSDS-Zweite sieht die Bühne des ESC nämlich nicht als geeigneten Ort für harte politische Auseinandersetzungen. "Auf der Welt passieren aktuell schlimme Dinge. Davor darf man auf keinen Fall die Augen verschließen", erklärt die Zweifach-Mama der Deutschen Presse-Agentur.

Trotzdem ist sie davon überzeugt, "dass der Eurovision Song Contest die falsche Bühne ist, um tiefe politische Konflikte auszutragen." Hintergrund sind andauernde politische Debatten um das größte Musikevent der Welt. Mehrere Länder boykottieren den Wettbewerb in diesem Jahr als Reaktion auf das Vorgehen Israels im Gazastreifen.

"Für mich ist das ein Ort für Musik, für Leidenschaft und dafür, Menschen emotional miteinander zu verbinden - egal, woher sie kommen", betonte die Ex-Frau von Pietro Lombardi (33).

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"Es wäre einfach traurig, wenn diese verbindende Kraft verloren geht, weil wir versuchen, dort Probleme zu lösen, die eigentlich ganz woanders hingehören." Sie finde, dass man das trennen können müsse - "ohne die Wichtigkeit der Themen herabzustufen".

Das ESC-Finale findet am 16. Mai in Wien statt und wird ab 21 Uhr von der ARD übertragen. Sarah Engels tritt für Deutschland mit ihrem Song "Fire" an.

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa

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