Köln/Berlin - Sarah Engels hat sich ihren Lebenstraum erfüllt: Die 33-jährige Sängerin wird Deutschland beim Eurovision Song Contest (ESC) in Wien vertreten. Ihre Freude teilte sie jetzt erstmals auch im Netz.
"Ich bin heute Morgen aufgewacht und es ist einfach kein Traum. Es ist wirklich passiert", erklärte die Kölnerin am Morgen nach ihrem Sieg beim deutschen Vorentscheid in Berlin. Bei ihren Fans bedankte sie sich zugleich für die Unterstützung.
Anschließend ließ die Zweifach-Mama ihren Gedanken weiter freien Lauf und gestand: "Ich glaube, ich muss das alles erstmal begreifen, aber mein Herz platzt gerade vor Glück." Schon am Abend zuvor hatte sie ihr Glück kaum fassen können.
"Das ist alles noch so unreal", hatte die Ex-Frau von Pietro Lombardi (33) im Rahmen der TV-Übertragung mitgeteilt, nachdem ihr Song "Fire" als deutscher Beitrag für den europäischen Musikwettbewerb feststand. Der Abend sei für sie "eine Achterbahn der Gefühle" gewesen.
In der ARD-Show "Das deutsche Finale 2026" setzte sich die Sängerin mit ihrem Empowerment-Titel "Fire" gegen acht Konkurrenten durch und sicherte sich damit das begehrte Ticket für Österreich.
Gewann Sarah Engels nur wegen ihrer Prominenz und Reichweite?
Die Begeisterung für den bevorstehenden Auftritt auf der XXL-Bühne ist schon jetzt enorm. "Ich freue mich riesig darauf, beim ESC alles auf die Bühne zu bringen, was in mir steckt", versprach Sarah gegenüber ihrer treuen Fangemeinde.
Am Ende einer spektakulären Show blieben drei Acts übrig. Molly Sue mit dem Song "Optimist (Ha Ha Ha)", wavvyboi mit seinem Lied "black glitter" und eben Sarah Engels, die letztlich auch gewann.
Der Wettstreit wurde nach der Vorauswahl durch eine anwesende Jury zwar vom Publikum vor den Bildschirmen via Anrufvoting entschieden, in den sozialen Medien zeigten sich dennoch viele Zuschauer unzufrieden mit der Entscheidung.
Engels habe nur aufgrund ihrer Bekanntheit und der hohen Social-Media-Reichweite (1,8 Millionen Follower allein bei Instagram) gewonnen, war dabei der am häufigsten formulierte Vorwurf, der auf den verschiedenen Plattformen zu lesen war. Das ESC-Finale in Wien steigt am 16. Mai.