Schauspiel-Star Henry Hübchen über Krisen-Stimmung in Deutschland: "Denke selbst"

Berlin - Schauspieler Henry Hübchen (75) begegnet der aktuellen Krisenstimmung in Deutschland mit einem inneren Kompass.

Henry Hübchen (75) ist auch im Hinblick auf die Frage skeptisch, ob sich denn alles wieder zum Guten wenden könne.
Henry Hübchen (75) ist auch im Hinblick auf die Frage skeptisch, ob sich denn alles wieder zum Guten wenden könne.  © Annette Riedl/dpa-Zentralbild/dpa

"Ich versuche mich an den Satz zu halten: Glaube wenig, hinterfrage alles und vor allem - denke selbst."

Zur Häufung der vielen Probleme wie Corona, Inflation und Ukraine-Krieg, sagte der 75-Jährige ("Polizeiruf 110") der Nachrichtenagentur dpa: "Scheinbar passiert alles auf einmal. Aber alles hat auch eine Vorgeschichte, und dann wird vieles klarer. Vor allem, wenn man sich immer wieder fragt: Wem nützt das? Vielleicht macht das den Leuten Lust, sich mit Geschichte zu beschäftigen, statt mit Balkonbepflanzung und Kochrezepten. Ich bin aber skeptisch."

Skeptisch ist der nachdenkliche Schauspieler auch im Hinblick auf die Frage, ob sich denn alles wieder zum Guten wenden könne.

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"Auf jeden Fall sind wir nicht die Guten und die anderen, die unsere "Werte" nicht teilen, die Bösen. Dieses Narrativ, die Überheblichkeit, das Moralisieren in der Politik wird uns zu keiner vernünftigen Lösung führen."

Der Schauspieler spielt mit im neuen ZDF-Krimi "Das Licht in einem dunklen Haus", der am Montag (28. November) um 20.15 Uhr zu sehen ist.

Titelfoto: Annette Riedl/dpa-Zentralbild/dpa

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