Schwer kranker Michael J. Fox rechnet mit dem Tod: "Ich werde keine 80!"

New York - Es ist ein trauriges Geständnis von Schauspieler Michael J. Fox (61): In einem Interview sprach der "Zurück in die Zukunft"-Star jetzt offen über seine Parkinson-Erkrankung - und darüber, dass die Krankheit sein Leben beenden werde.

Michael J. Fox (61) leidet seit mehr als 30 Jahren an Parkinson.
Michael J. Fox (61) leidet seit mehr als 30 Jahren an Parkinson.  © Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

"Ich will nicht lügen, es wird immer härter. Jeden Tag wird es härter", gestand der 61-jährige Schauspieler im Fernsehinterview mit dem US-Sender CBS.

Der gebürtige Kanadier lebt seit mehr als 30 Jahren mit der unheilbaren Nervenkrankheit, die unter anderem Symptome wie Zittern, Muskelstarre, Haltungsschäden oder Gehstörungen bei Betroffenen verursachen kann.

Fox hatte die Diagnose "Parkinson" im Jahr 1991 im Alter von gerade mal 29 Jahren erhalten. Heute, mehr als drei Jahrzehnte später, meldet er sich mit einer traurigen Gewissheit bei seinen Fans: "Ich werde keine 80 werden!"

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Wann es für ihn an der Zeit sei, zu gehen, werde die Krankheit entscheiden, ist sich der einstige Kinostar sicher.

Der Tod klopfe an der Tür, gestand Fox mit Blick auf seinen stetig schlechter werdenden Gesundheitszustand, während er sichtlich Schwierigkeiten hatte, seine Bewegungen beim Sprechen zu kontrollieren.

Michael J. Fox hat zahlreiche Knochenbrüche erlitten

Michael J. Fox (61) und seine Ehefrau Tracy Pollan (62) sind seit 1988 verheiratet.
Michael J. Fox (61) und seine Ehefrau Tracy Pollan (62) sind seit 1988 verheiratet.  © SUZANNE CORDEIRO / AFP

Zu den typischen Krankheitssymptomen kommen bei dem Schauspieler noch weitere Einschränkungen hinzu: Denn seit einer Tumor-OP an der Wirbelsäule ist der 61-Jährige auch beim Laufen stark gehandicapt.

Er sei deshalb bereits mehrfach gestürzt und habe sich unter anderem die Arme, Ellbogen, seine Hand und verschiedene Knochen im Gesicht gebrochen.

Gerade solche Stürze seien das Tückische an der Krankheit und eine häufige Todesursache bei Parkinson-Patienten, erläuterte Fox. Es könne einen aber auch durch eine Lungenentzündung oder "das versehentliche Einatmen von Nahrung" in die Lunge "erwischen".

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Den Umgang mit seiner Erkrankung, deren Erforschung der frühere Hollywoodstar mit einer eigens gegründeten Stiftung weiter vorantreiben will, können Fans schon bald bei Apple TV verfolgen. Dort soll Mitte Mai die Dokumentation "Still" über das Leben des Schauspielers, seinen großen Erfolg in den 80er-Jahren und die plötzliche Parkinson-Diagnose erscheinen.

Sicher ist: Michael J. Fox will sich von seiner Krankheit so schnell nicht unterkriegen lassen: "Wenn man etwas finden kann, wofür man dankbar ist, etwas, worauf man sich freuen kann, dann macht man weiter."

Titelfoto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

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