Schwesta Ewa berichtet über Zeit im Knast: "Jeden Tag Alpträume"

Frankfurt am Main/Düsseldorf - Für die Fans von Rotlicht-Rapperin Schwesta Ewa (36) war es wahrscheinlich die Top-News am gestrigen Dienstag: Die Musikerin wurde aus dem Gefängnis entlassen. Am späten Dienstagabend erzählte die 36-Jährige auf Instagram von ihrer Zeit im Knast.

Rapperin Schwesta Ewa (36) wandte sich am Dienstagabend auf Instagram live an ihre Fans.
Rapperin Schwesta Ewa (36) wandte sich am Dienstagabend auf Instagram live an ihre Fans.  © Screenshot/Instagram/schwestaewa

Die Erleichterung über das Ende ihrer Haftstrafe war der Rapperin anzusehen, als sie sich von ihrer Wohnung in Düsseldorf aus auf Instagram live den Fragen ihrer Fans stellte. Das daraus entstandene Video wurde auf dem Social-Media-Netzwerk dauerhaft gespeichert.

Wie Schwesta Ewa berichtete, war insbesondere der erste Teil ihrer Haft für sie eine extreme Belastung. Die ehemalige Prostituierte war 2017 wegen Körperverletzung, Steuerhinterziehung und sexueller Verführung Minderjährige vom Landgericht Frankfurt zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden.

Dabei musste sie bei ihrem Haftantritt am 12. Januar 2020 zunächst in den normalen Strafvollzug, weshalb sie von ihrer kleinen Tochter Aaliyah Jeyla (2) getrennt wurde.

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Diesen Teil ihrer Haft beschrieb die Rapperin am Dienstagabend als die schlimmste Zeit ihres Lebens. "In der Zelle jeden Tag Alpträume", sagte sie wörtlich.

Offenbar war diese Erfahrung regelrecht traumatisch für die 36-Jährige. Sie sprach davon, dass sie eine Therapie absolvieren müsse.

Dementsprechend war Schwesta Ewa überglücklich, als sie in ein Mutter-Kind-Gefängnis überwechseln durfte, in dem sie den Rest ihrer Haft-Zeit gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter verbringen konnte.

Rapperin Schwesta Ewa voller Lob für ihren Anwalt

Das Bild zeigt den Screenshot eines Instagram-Posts von Schwesta Ewa (36).
Das Bild zeigt den Screenshot eines Instagram-Posts von Schwesta Ewa (36).  © Screenshot/Instagram/schwestaewa

Für die Rapperin ist es noch völlig ungewohnt, wieder in Freiheit zu sein, wie sie am Dienstagabend ebenfalls schilderte. Gedanklich war sie demnach immer noch in der Routine des stark reglementierten Gefängnis-Alltags.

"Ich bin frei, aber ich kapier das selber noch nicht. Keine Ahnung wie lange das dauert. Haft-Schade ist da", sagte die Rapperin hierzu.

Voller Lob war sie für ihren Anwalt. Dieser habe dafür gekämpft, dass sie den Rest ihrer Strafe nun auf Bewährung in Freiheit verbringen kann. "Was ein Pit Bull", sagte sie über den Juristen, als sie dessen Hartnäckigkeit beschrieb.

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Für die Zukunft hat die Musikerin bereits konkrete Pläne. Während der Zeit im Gefängnis hat sie offenbar sehr viel geschrieben, sowohl an neuen Liedtexten als auch an autobiografischen Texten.

Dementsprechend plant sie ein neues Album ebenso wie ein zweites Buch, in dem die Rapperin von ihrer Zeit im Knast berichten möchte.

Besonders emotional wurde Ewa Malanda, wie Schwesta Ewa mit bürgerlichem Namen heißt, als sie auf ihre Tochter Aaliyah Jeyla zu sprechen kam. Die Beziehung zwischen der Mutter und ihrem Kind wurde durch die mehrere Monate dauernde Trennung am Beginn der Haft offenbar beeinträchtigt.

Doch sie und ihre Tochter hätten "zueinander gefunden", nachdem die Rapperin in ein Mutter-Kind-Gefängnis umziehen durfte.

Nahm Aaliyah Jeyla durch Trennung von der Mutter Schaden?

Allem Anschein nach nahm auch die kleine Aaliyah durch die Trennung von ihrer Mutter Schaden. Doch hierüber wollte Schwesta Ewa am Dienstagabend nichts Genaueres sagen.

Sie stellte jedoch in Aussicht, in näherer Zukunft hierzu mehr auf Instagram zu berichten.

Titelfoto: Montage: Screenshot/Instagram/schwestaewa

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