Nach Einbruch bei Sylvie Meis: Verdächtiger muss sich vor Gericht verantworten
Hamburg - Schock für Sylvie Meis (47): Im Juli 2023 stahlen Diebe teure Luxus-Handtaschen und wertvollen Schmuck. Dazu drangen die Täter in ihre Hamburger Wohnung in Eppendorf ein. Mehr als zwei Jahre später geht es nun vor Gericht.
Ab Donnerstag muss sich eine Person der Diebes-Bande dafür am Landgericht Hamburg verantworten.
Auf der Anklagebank sitzt der 42-jährige Mu. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, soll er damals gemeinsam mit bislang unbekannten Komplizen über ein Baugerüst bis ins fünfte Obergeschoss geklettert sein – direkt ans Fenster des Zuhauses der Moderatorin.
Die mutmaßlichen Täter sollen das Fenster daraufhin aufgehebelt und die Wohnung durchsucht haben. Ihre Beute: Handtaschen und Schmuck. Damals hießt es, dass das Diebesgut einen Wert von über 800.000 Euro gehabt haben soll!
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handle es sich jedoch um Beute im Wert von über 500.000 Euro. Die Täter ließen am Tatort eine Teleskopleiter stehen. Damals fahndete die Polizei nach den mutmaßlichen Tätern, verteilte Handzettel und suchte nach Zeugen.
Nach Einbruch bei Sylvie Meis: Komplizen bis heute flüchtig
Dass es bei dem Zeugenaufruf tatsächlich um den Einbruch bei der gebürtigen Niederländerin ging, konnte die Polizei damals bestätigen. Während sich ein Angeklagter nun vor Gericht verantworten muss, bleiben die mutmaßlichen Komplizen bleiben bis heute verschwunden.
Mehr als zwei Jahre nach dem Einbruch geht es nun vor der Großen Strafkammer weiter. Prozessbeginn ist am Donnerstag um 9.30 Uhr.
Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa
