Til Schweiger lässt im Playboy die Hosen runter
Mallorca - Er hat die Kurve bekommen! Hinter Schauspieler und Regisseur Til Schweiger (62) liegen schwere Jahre, doch nun hat er einen seltenen Einblick in sein neues Leben gewährt - samt einer Überraschung.
Alkohol-Exzesse, Gewaltvorwürfe und gesundheitliche Probleme - Schweiger hat in den zurückliegenden Jahren kaum etwas ausgelassen. In der neuen Ausgabe des "Playboy" hat der 62-Jährige über sein Leben ohne Alkohol, seine Therapie und Fehler aus der Vergangenheit gesprochen.
Ganz nebenbei bestätigte er auch, dass er wieder in einer Beziehung ist. Wie selbstverständlich redete er über seine neue Partnerin. "Meine Freundin hat neulich zu mir gesagt: 'Ist dir eigentlich bewusst, wie schön das hier alles ist, das du erschaffen hast? Dass du das in deinem Leben ohne Hilfe ganz allein aufgebaut hast? Du müsstest doch jeden Tag über dein Grundstück laufen und dich da drüber freuen.'"
Den Ratschlag seiner Freundin, deren Namen er nicht verraten wollte, nahm er nach eigenen Angaben gerne an. So schlendert er hin und wieder über seine Finca auf Mallorca.
Auf ein Gläschen Wein verzichtet er dabei. Seit Monaten hat er nicht mehr zum Alkohol gegriffen. "Ich habe seit dem 1. Februar keinen Alkohol mehr getrunken", erklärte Schweiger. Zuvor hatte er noch versucht, an der Zwei-Gläser-Regel festzuhalten. "Eine Zeit lang hat das wunderbar funktioniert, aber dann hat es sich wieder eingeschlichen, dass es doch mehr wurde als zwei Gläser", gestand er.
Til Schweiger mit ehrlicher Beichte: "Wenn ich die Therapie früher gemacht hätte ..."
Schließlich verzichtete der 62-Jährige von einem Tag auf den anderen auf Alkohol. "Ich habe die Kontrolle mehr als einmal verloren und mehr als einmal zu viel", gab er zu. "Ich wusste, ich muss was ändern." Mittlerweile weiß er auch, dass er von seiner Persönlichkeit her "sicher eine Suchtperson" ist.
In dem Interview bestätigte Schweiger auch, dass es bei den Dreharbeiten zu "Manta Manta - Zwoter Teil" zu einer Backpfeife gegenüber einem Line Producer kam. "Wenn ich die Therapie früher gemacht hätte, wäre dieser Ausraster am Set wahrscheinlich nicht passiert", erklärte Schweiger.
Beruflich steht für Schweiger im kommenden Jahr ein Großprojekt an - der zweite Teil von "Der bewegte Mann". "Da freue ich mich drauf, es ist ein ziemlich gutes Drehbuch."
Für einen ganz neuen Film fehlt ihm noch die zündende Idee. "Ich hatte seit 'Manta Manta 2' noch keine Idee, die so gut war, dass ich gesagt hätte, ich will da einen Film draus machen." Lust hätte er aber schon. "Ich liebe das, und ich vermisse das Drehen." Zuletzt stand er in Kasachstan mit Jackie Chan für "Armour of God: Ultimatum" vor der Kamera. Der Kinostart ist für Februar 2027 geplant.
Titelfoto: IMAGO / WENN

