Große Sorgen um Udo Lindenberg: Kultmusiker meldet sich aus dem Krankenhaus
Von Tobias Bruns, Yuriko Wahl-Immel
Hamburg - Große Sorgen um Rock-Legende Udo Lindenberg (80)! Der Musiker befindet sich im Krankenhaus. Seit Freitagnachmittag ist nun auch der Grund für seinen Klinik-Aufenthalt bekannt. Zudem meldete sich der Musiker nun auch selbst zu Wort.
Der Musiker hat aus gesundheitlichen Gründen einen Termin am kommenden Mittwoch in seiner Geburtsstadt Gronau abgesagt. Er befinde sich derzeit "in krankenhäuslicher Behandlung und wird auf Anraten seiner Ärzte in den kommenden Wochen eine Auszeit benötigen", teilte die Brost-Stiftung als Veranstalterin in Essen mit.
Über seine PR-Agentur ließ Lindenberg kurz darauf mitteilen, es sei bloß seine "lästige Gastritis" – also eine Entzündung der Magenschleimhaut.
Der Musiker habe sich für einen routinemäßigen Gesundheitscheck in ein Hamburger Krankenhaus begeben, teilte seine PR-Agentur der Deutschen Presse-Agentur mit.
Im Anschluss an die Feierlichkeiten zu seinem Geburtstag am 17. Mai sowie einen kurzen Schottland-Urlaub habe sein Hausarzt eine Gastritis festgestellt, die derzeit medizinisch behandelt werde.
Udo Lindenberg aus Hamburger Klinik: "Kann ich nur jedem empfehlen"
"Vor diesem Hintergrund hat sich Udo Lindenberg entschieden, die notwendige Behandlung mit dem ohnehin vorgesehenen Routine-Check in der Klinik zu verbinden." Fans müssen sich deshalb offenbar keine großen Sorgen machen.
Der Panikrocker lasse einmal pro Jahr einen vollständigen Check-up durchführen. "Kann ich nur jedem empfehlen, wenn man in ein gewisses Alter kommt. Der Laden soll ja schließlich noch ein bisschen durchhalten. Mindestens bis 100", so Lindenberg aus der Klinik gegenüber Bild.
In einer Mitteilung bedankte sich Lindenberg außerdem für tausende Geburtstagsgrüße. "Ich bin echt völlig geflasht, geplättet, gerührt und glücklich. So eine Welle an Liebe und guten Wünschen hätte ich mir nie träumen lassen. Total irre."
Er lasse sich seine lästige Gastritis "verscheuchen" und zugleich bekomme "der ganze Body seinen Check-Up". Denn: "Der Laden soll ja schließlich noch ein bisschen durchhalten. Mindestens bis 100!"
Erstmeldung um 12.29 Uhr, aktualisiert um 15.27 Uhr.
Titelfoto: Christian Charisius/dpa

