Schon wieder! Udo Lindenberg muss erneut einen Auftritt absagen
Hamburg - Sorge um den Panikrocker: Erst Ende Mai hatte Udo Lindenberg (80) einen Termin in seiner Geburtsstadt Gronau abgesagt. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Musiker sogar im Krankenhaus. Jetzt muss der 80-Jährige offenbar erneut einen Auftritt absagen.
Am 1. August sollte Lindenberg eigentlich den Panikpreis 2026 im Kloster Hirsau in Calw vergeben.
"Ich habe mich so auf den Abend und Euch, meine Panik-Family, gefreut", so der Sänger in einer Mitteilung, die TAG24 vorliegt.
"Und ich bin sehr betrübt, dass es nun doch nicht hinhaut", gesteht der Musiker weiter. Der Grund für die erneute Absage eines Termins?
"Nach einer über längere Zeit verschleppten schweren Gastritis benötigt der Künstler auf dringende ärztliche Empfehlung ausreichend Zeit zur vollständigen Genesung", heißt es in einer Mitteilung seines Managements.
Bei der Preisverleihung sei auch ein Konzert geplant gewesen, welches er nun aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten könne.
Udo Lindenberg bedauert Auftritt-Absage
Auch für den Krankenhausaufenthalt im Mai war eine "lästige Gastritis" der Grund - also eine Entzündung der Magenschleimhaut.
Bereits damals hieß es: Lindenberg befinde sich "in krankenhäuslicher Behandlung und wird auf Anraten seiner Ärzte in den kommenden Wochen eine Auszeit benötigen", teilte die Brost-Stiftung als Veranstalterin in Essen mit.
Demnach reichte die ärztlich angeordnete Erholungs-Pause in den letzten Wochen offenbar noch nicht aus, um wieder vollständig fit für den Auftritt in Calw zu sein.
Der Musiker bedauere die Absage des Auftritts sehr: "Ich hoffe von Herzen, dass ihr auch ohne mich eine grandiose Panik-Party feiert und die Stiftung und unsere Panikpreis-Gewinner bei ihren Auftritten unterstützt", so der Sänger weiter. Abschließend versichert er, dass er schon bald wieder auf der Bühne stehen werde.
Der Panikpreis ist ein renommierter deutscher Musik- und Songwriting-Wettbewerb, der 2008 von der Udo Lindenberg Stiftung ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, junge Musiker, Texter und Bands zu fördern, die deutschsprachige, individuelle Songs abseits des Mainstreams schreiben.
Titelfoto: Christian Charisius/dpa

