Udo Lindenberg hat jetzt eigenen "Panik-Express" im Miniatur Wunderland

Von Leonie Asendorpf

Hamburg - Panik-Rocker Udo Lindenberg (79) hat jetzt einen eigenen "Panik-Express" in der wohl größten Modelleisenbahnanlage der Welt.

Udo Lindenberg (79, M.) bei der Inbetriebnahme seines "Panik-Express" mit den Miniatur-Wunderland-Gründern Gerrit (r.) und Frederik Braun.  © Christian Charisius/dpa

"Der Sonderzug im Miniatur Wunderland ist für mich eine große Ehre", sagte der Musiker, Maler und Hamburger Ehrenbürger bei der offiziellen Inbetriebnahme der Lok und der acht detailreich gestalteten Waggons.

Der Zug erzählt das Leben der bald 80-jährigen Rocklegende – von der Kindheit in Gronau, über seine Zeit in Libyen, Erlebnisse in der DDR bis zu aktuellen Erfolgen, wie dem Hit "Komet". Im ersten Waggon ist der junge Udo etwa in den 1950er Jahren in Gronau am Schlagzeug zu sehen.

Von da an sei es für ihn in die große weite Welt gegangen, sagte Lindenberg. Besonders beeindruckten ihn neben den vielen Details am Zug auch die Visualisierung der deutsch-deutschen Geschichte. So wird in einem Waggon der Fall der Mauer dargestellt. 

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Der "Panik-Express" ist eindeutig als solcher zu erkennen.  © Christian Charisius/dpa

Lindenberg schicke den Zug gemeinsam mit den Wunderland-Gründern Gerrit und Frederik Braun persönlich auf die Schiene. Der Miniatur-Zug sei über mehrere Monate in enger Zusammenarbeit mit Lindenberg entstanden, hieß es vom Miniatur Wunderland.

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