Udo Lindenbergs Gemälde für mehrere 10.000 Euro versteigert

Hamburg - Die Versteigerung eines Gemäldes des Panikrockers Udo Lindenberg (77) hat mehrere Zehntausend Euro eingebracht.

Udo Lindenberg (77) steht im Bundesrat vor seinem Gemälde "Wir ziehen in den Frieden". Jetzt wurde es für 75.000 Euro versteigert.
Udo Lindenberg (77) steht im Bundesrat vor seinem Gemälde "Wir ziehen in den Frieden". Jetzt wurde es für 75.000 Euro versteigert.  © Tine Acke/dpa

Das Höchstgebot für das Kunstwerk "Wir ziehen in den Frieden" lag am Mittwochnachmittag nach Ende der Charity-Auktion bei 75.000 Euro.

Das Geld soll dem Hamburger Verein Arche zugutekommen, der sich für Kinder und Jugendliche einsetzt.

Die Arche gibt es deutschlandweit, in Hamburg ist der Verein in den Stadtteilen Jenfeld, Billstedt und Harburg aktiv.

Udo Lindenberg im Krankenhaus: Wie geht es dem Panikrocker?
Udo Lindenberg Udo Lindenberg im Krankenhaus: Wie geht es dem Panikrocker?

Die Einrichtungen begleiten die Mädchen und Jungen über eine lange Zeit, helfen in schwierigen Lebenslagen, bieten Mittag- und Abendessen, Platz zum Spielen und für Hausaufgaben sowie Klamotten aus der Kleiderkammer und vieles mehr. Die drei Hamburger Archen erreichen eigenen Angaben zufolge mehr als 1200 Mädchen und Jungen im Jahr.

Das 1,50 mal 2,00 Meter große Bild wurde zuletzt im Bundesrat in Berlin ausgestellt.

Lindenberg selbst bezeichnete es als eines seiner wichtigsten Werke. Im Mittelpunkt des farbenfrohen Bildes auf Leinwand steht ein großes Peace-Zeichen, das aus den gemalten Köpfen verschiedenster Menschen zusammengesetzt ist.

Udo Lindenberg auf Instagram

Neben dem Titel sind auf dem Kunstwerk Sprüche wie "Give Peace a Chance", "Abrüstung sofort!", "Menschen - Familie" und "Love" zu finden. Dazu finden sich die für Lindenberg typischen Figuren, die Sektgläser in der Hand haben oder das Peace-Zeichen zeigen.

"Unsre Utopie, die eines Tages wahr werden muss - die große Menschenfamilie, die zusammenhält, über alle Kontinente, Grenzen und Kulturen hinweg", schrieb Lindenberg zu dem Bild auf Instagram.

Titelfoto: Tine Acke/dpa

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