Vanessa Mai bekommt Kritik wegen Pillen-App: So reagiert sie

Backnang - Eine App für die Gesundheit der Frauen sorgt derzeit für Wirbel - mittendrin Sängerin Vanessa Mai (29).

Vanessa Mai engagiert sich für die Pillen-App, die jetzt für Diskussionen sorgt.
Vanessa Mai engagiert sich für die Pillen-App, die jetzt für Diskussionen sorgt.  © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Die Sängerin verkündete stolz, dass sie Co-Founderin von "Prio.one" ist - eine App für Frauengesundheit. So kann man neben Vaginalpflegeprodukten unter anderem auch HIV- und Schwangerschaftstests bestellen. So weit so gut.

In dieser App können sich Frauen ab 18 Jahren die Antibabypille ganz einfach ohne Rezept und ohne ein ärztliches Gespräch nach Hause schicken lassen. Die Nutzerinnen beantworten zunächst einige persönliche Fragen rund um Gesundheit, Allergien, Vorerkrankungen etc. und bekommen dann eine Auswahl an Pillen vorgeschlagen.

Dieser leichte Prozess sorgt jetzt bei Ärzten und Nutzern für Sorge. Denn die Anti-Baby-Pille ist immer noch ein ärztliches Medikament und verschreibungspflichtig. Weil die Pille in den hormonellen Haushalt der Frau eingreift, sollte diese nicht ohne ein ärztliches Gespräch verschrieben werden.

Die Pille ist mittlerweile nicht ganz unumstritten, da sie bei vielen Frauen zu starken Nebenwirkungen führen kann.

Sängerin hatte eigenen Schicksalsschlag

Auch "Prio.one" deaktivierte die Kommentarfunktion.
Auch "Prio.one" deaktivierte die Kommentarfunktion.  © Screenshot/Instagram/prio.one

Vanessa Mai reagierte auf die Kritik, in dem sie die Kommentarfunktion unter ihrem Bild deaktivierte. Und auch "Prio.one" schaltete auf ihrem gesamten Profil diese Funktion ab.

Verwunderlich bei der Sache: Bereits im vergangenen Jahr gab es eine ähnliche App - "Romy". Angeblich wegen zu hoher Nachfrage nahmen die Betreiber die Seite im Dezember 2020 wieder offline.

"Romy" und "Prio.one" zeigen nun eindeutige Parallelen. Nicht nur, dass die Internetpräsenz ähnlich ist, auch das Impressum von "Romy" und der Healthtech Ventures GmbH, zu der "Prio.one" gehört, ist gleich.

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Vanessa Mai erklärte ihr Engagement in die App mit einem persönlichen Schicksalsschlag. "Vor ein paar Monaten wurde bei mir eine Zellveränderung diagnostiziert, welche zu Gebärmutterhalskrebs führen kann", schrieb sie.

Sie hätte sich mehr Aufklärung in dem Thema gewünscht. Aufklärung, die in diesem Falle in der App aber fehlt.

Update 13.25 Uhr: Vanessa Mai löscht das Bild

Nun ist Vanessa Mai noch einen Schritt weiter gegangen. Statt nur die Kommentarfunktion zu deaktivieren, hat sie das betreffende Bild komplett gelöscht.

Auf der Instagram-Seite von "Prio.one" ist das Bild ebenfalls verschwunden. Ob die Zusammenarbeit damit beendet ist?

Titelfoto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

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