Keine Einigung vor Gericht: Verona Pooth kassiert Millionen-Schlappe nach Raubüberfall

Düsseldorf - Mehr als vier Jahre nach dem spektakulären Einbruch an Heiligabend bei Verona Pooth (57) biegt der schier endlose Gerichts-Zoff wohl auf die Zielgerade ein. Sich freuen kann die Moderatorin über das neueste Angebot aber nicht ...

Verona Pooth erschien beim Zivilverfahren in Düsseldorf persönlich.  © Federico Gambarini/dpa

Schon seit Jahren kämpft die TV-Ikone um die Aufklärung des Schmuck-Raubes in ihren eigenen vier Wänden und eine Millionen-Entschädigung von Versicherungen und Verantwortlichen.

In Sachen gerichtlicher Einigung scheint nun ordentlich Bewegung in die Sache gekommen zu sein.

Denn: Das Gericht schlägt der 57-Jährigen laut BILD 700.000 Euro als Schadensersatzsumme vor! Wie es heißt, könne außerdem noch die Zahlung einer Hausratversicherung (Summe unbekannt) ausstehen. Darüber muss in den nächsten Tagen allerdings noch vor Gericht gefeilscht werden.

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Eigentlich hatte Verona samt ihrer Anwälte deutlich mehr Schadensersatz gefordert. "Also ich wusste, dass es darauf hinauslaufen wird, dass man sich irgendwo einigen muss. Und natürlich bin ich nicht begeistert", fasst sie die Lage kurz und knapp zusammen.

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Verona Pooth lagerte Millionen-Schmuck im eigenen Haus

Die Moderatorin kämpft um einen Schadensersatz von mehr als einer Million Euro.  © Federico Gambarini/dpa

Schon bald wolle sie mit der gesamten Thematik nichts mehr zu tun haben und den Einbruch ein für alle Mal vergessen. "Diesen ewigen Druck oder Schmerz immer noch weiter mit sich rumzutragen mit dieser Geschichte, ist sehr belastend", erklärt sie im Rahmen des Prozesses.

Unter anderem ihren Hochzeitsschmuck sollen die Übeltäter geklaut haben. Obendrein noch jahrzehntelange Investments aus der Schmuck-Industrie. "Ich habe über fünfundzwanzig Jahre mein ganzes Geld in Schmuck investiert. Das war mein Lebenswerk. Diamanten, Gold und Markenstücke von Rüschenbeck, Cartier und Rolex. Schmuck verliert nicht an Wert", begründet sie ihre Strategie.

Tatsächlich soll ihr Schmuck-Portfolio mehr als eine Million Euro wert gewesen sein, heißt es von der 57-Jährigen.

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Von den Einbrechern fehlt laut Behörden bis heute jede Spur. Auch die Beute konnte nicht aufgespürt und sichergestellt werden.

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