Was geschah mit Eleven? "Stranger Things"-Schauspielerin bezieht erstmals Stellung
Achtung, Spoiler für die neue "Stranger Things"-Staffel!
Los Angeles - Seit dem Ende der Netflix-Serie "Stranger Things" rätseln die Fans um ein mögliches Happy End für den Hauptcharakter "Eleven". Nun positionierte sich die Schauspielerin Sadie Sink (23) überraschend zu den zahlreichen Spekulationen.
In der "The Tonight Show" sprach die "Max Mayfield"-Darstellerin offen über das Ende der beliebten Horror-Serie. "Ich habe Zweifel daran, dass Eleven überlebt hat", erklärte sie dem Moderator Jimmy Fallon (51) und widersprach damit den Hoffnungen vieler Zuschauer.
Die 23-Jährige wurde offen auf das Schicksal von "Elfie" angesprochen - die sich im Finale geopfert hatte, um die Schattenwelt zu zerstören. Bislang lieferte die Serie keine eindeutige Antwort auf ihr endgültiges Ende.
Der Hollywood-Star gehe jedoch persönlich davon aus, dass die beliebte Figur gestorben sei. "Diese Sichtweise ist möglicherweise provokant aber konsequent", sagte Sink.
Besonders kritisch blicke sie auf die letzte Szene, in der Mike seinen Freunden erzählt, dass Eleven möglicherweise überlebt habe.
Für Sink ist diese Version weniger eine Tatsache als vielmehr ein emotionaler Schutzmechanismus. "Die Geschichte half den Figuren dabei, Abschied von ihrer Kindheit und dem Erlebten zu nehmen", räumte die Schauspielerin ein.
Sadie Sinks Schauspielkollege teilt eine ganz andere Meinung: "Dustin"-Darsteller feiert das offene Ende
Auch innerhalb des Casts gehen die Meinungen auseinander. So begrüße beispielsweise ihr Schauspielkollege Gaten Matarazzo (23) ein offenes Ende, berichtete "Deadline". Gerade diese Uneindeutigkeit lässt die Fans im Dunklen tappen.
Doch nicht nur dem "Dustin"-Darsteller gefällt diese Offenheit, auch die Serienschöpfer sowie Zwillinge Matt und Ross Duffer (41) äußerten sich positiv zu Elevens Schicksal.
Entscheidend sei weniger, was tatsächlich passiert ist, sondern wie die Figuren mit dem Verlust umgehen, erklärten die Brüder gegenüber "Tudum".
Für die Geschichte von Hawkins habe es bedeutet, dass Eleven verschwinden musste – ob endgültig oder nicht, bleibe dem Publikum überlassen.
Titelfoto: Fotomontage/FREDERIC J. BROWN / AFP/DANIEL BOCZARSKI / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

