ZDF-Moderator packt über sein Coming-out aus: "Habe mich nie vor eine Gruppe gestellt und es verkündet"

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Köln - In seinem neuen Roman "Konfetti-Blues" verarbeitet Comedian und "heute-show"-Reporter Lutz van der Horst (50) auch sein eigenes Leben. Um das Werk veröffentlichen zu können, musste er 20 Jahre warten. 

Lutz van der Horst (50, l.) steht unter anderem für die ZDF-Satiresendung "heute-show" vor der Kamera, hier im Interview mit NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (56, Grüne). (Archivfoto)
Lutz van der Horst (50, l.) steht unter anderem für die ZDF-Satiresendung "heute-show" vor der Kamera, hier im Interview mit NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (56, Grüne). (Archivfoto)  © Christoph Reichwein/dpa

In dem Buch geht es um Max, einen erfolglosen Komiker, der sich als bisexuell outet und auf der Suche nach der großen Liebe ist.

Damit habe sein Protagonist viel mit ihm gemein, erklärt van der Horst im Gespräch mit dem Magazin "Bunte": "Die Hauptfigur Max ist zwar fiktional, hat aber dennoch viel mit mir zu tun."

Genau das scheint auch der Grund dafür gewesen zu sein, warum das Werk so lange auf sich hat warten lassen. 

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"Wenn es um Themen wie Partys, Drogen oder Queersein geht, meinte mein Management damals: Das können wir nicht veröffentlichen", berichtet der 50-Jährige, der die Idee zu dem Roman in einer schweren Lebenskrise vor zwei Jahrzehnten hatte.

Er selbst habe derweil nie ein "klassisches Coming-out" gefeiert. "Ich habe mich nie vor eine große Gruppe gestellt und es verkündet. Ich habe meine Sexualität einfach nicht länger verschwiegen", erzählt er.

Dabei habe der Comedian schon früh gemerkt, dass er "anders empfindet". Man spüre es die ganze Zeit, könne es aber nicht einordnen, so van der Horst. 

Titelfoto: Christoph Reichwein/dpa

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