Biograf von Meghan Markle spricht Klartext: "Ich glaube, wir haben sie ungerecht behandelt"

Großbritannien - Haben die Briten ihrer neuen Herzogin von Anfang an keine Chance gegeben und sich völlig daneben benommen? Diese Ansicht vertritt zumindest Meghan Markles (39) Biograph Sean Smith (65).

Meghan bei einem Besuch der Organisation Action Aid in Südafrika im Oktober 2019.
Meghan bei einem Besuch der Organisation Action Aid in Südafrika im Oktober 2019.  © Mark Large/Daily Mail/PA Wire/dpa

Zur Präsentation seines neuesten Buches "Meghan Misunderstood" war Sean Smith zu Gast in der britischen Talkshow Lorraine.

Es dauerte nicht lange, bis der Biograph und die Moderatorin Lorraine Kelly (60) in eine umfassende Meinungsverschiedenheit gerieten.

Die Briten hätten der Schauspielerin, die plötzlich zur Herzogin wurde, nicht wohlgesonnen gegenüber gestanden, sagte Smith. "Wir haben sie ungerecht und wie eine andere behandelt."

Lorraine konterte: "Ich denke nicht, dass wir das getan haben. Ich finde, wir haben sie mit offenen Armen aufgenommen."

Lag es am Ende gar nicht an der Bevölkerung, sondern vielmehr an den Medien? Lorraine nimmt ihre Landsleute jedenfalls in Schutz. "Wir waren froh, eine interessante Frau mit Lebenserfahrung zu sehen statt die übliche weiße Dame aus der Upperclass."

Smith lässt sich jedoch von seiner Meinung nicht abbringen und meint, Meghan sei von den Briten nie wirklich ernst genommen worden und man hätte jede Kleinigkeit und jeden noch so winzigen royalen Fauxpas kritisiert. Sie und Prinz Harry seien damit regelrecht in den royalen Exit gedrängt worden, den das junge Paar Ende März offiziell vollzog.

Biograph von Meghan Markle meint, die Herzogin sei von den Briten ungerecht behandelt worden

Auf einen gemeinsamen Nenner kommen die beiden bis zum Schluss nicht, doch es lässt sich zumindest sagen, dass das Verhältnis zwischen Harry und Meghan sowie der britischen Presse lange Zeit als angespannt galt.

Die permanente Berichterstattung der Boulevard-Medien taten der jungen Herzogin von Sussex sicherlich nicht besonders gut. Oft wurden ihr Auftreten und ihre Mimik bei öffentlichen Veranstaltungen bis ins kleinste Detail analysiert.

Hinzu kommen ganz spezifische Fälle wie etwa Meghans Klage gegen die "Mail on Sunday". Das Blatt hatte im April 2019 einen Brief von Meghan an ihren Vater Thomas Markle in Auszügen veröffentlicht, wodurch sich die Herzogin in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt fühlte. Der Gerichtsprozess soll im Herbst 2021 stattfinden.

Titelfoto: Mark Large/Daily Mail/PA Wire/dpa

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