Mette-Marit immer weiter in Bedrängnis: Brief enthüllt Lüge zu Epstein-Verbindung

Oslo (Norwegen) - Im Skandal um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) gerät die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit (52) immer weiter in Bedrängnis. Auch ihr vermeintlicher Versuch der Schadensbegrenzung sorgt für Verwirrung.

Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit (52) steht derzeit massiv in der Kritik.  © Lise Aserud/NTB/dpa

Den Kontakt zu Epstein kann Mette-Marit längst nicht mehr leugnen. Über 1000-mal taucht ihr Name in den veröffentlichten Akten auf, darunter auch vertrauliche E-Mails, die sie mit dem verurteilten Straftäter austauschte.

Trotz einer Entschuldigung zogen erste Organisationen, die von der Kronprinzessin unterstützt wurden, bereits Konsequenzen und trennten sich von ihr. Der norwegische Palast schickte daraufhin einen Brief an die entsprechenden Organisationen.

Auch der Norwegische Bibliotheksverband, der unter der Schirmherrschaft Mette-Marits stand, gehörte zu den Empfängern des Briefes, wie er gegenüber der Zeitung "SE og HØR" bestätigte. Doch der Inhalt des Schreibens macht stutzig.

Royals Nach Skandal-Flut: Ex-Prinz Andrew musste sein Zuhause räumen

Darin heißt es: "Die Protektorate bedeuten der Kronprinzessin sehr viel. Sie ist stolz darauf, die wichtige Arbeit, die Sie leisten, unterstützen zu können. Die Kronprinzessin hat Verständnis dafür, dass viele - auch Sie - stark auf die bekannt gewordenen Vorfälle reagiert haben."

Anzeige
In den veröffentlichten Akten um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) taucht auch der Name der norwegischen Kronprinzessin unzählige Male auf.  © Jon Elswick/AP/dpa

Mette-Marit verstrickt sich in Lügen

So weit, so gut, doch die nachfolgende Aussage lässt aufhorchen: "Die Kronprinzessin möchte erneut betonen, dass sie keine Kenntnis vom Ausmaß und der Art der Straftaten hatte, für die Epstein verurteilt worden war und die er verbüßt hatte."

Ihr E-Mail-Kontakt zu Epstein steht jedoch im Gegensatz zu der Aussage. Denn in einer E-Mail aus dem Jahr 2011 schreibt Mette-Marit: "Ich habe dich nach der letzten E-Mail gegoogelt. Stimme zu, dass es nicht so gut aussieht." Die Kronprinzessin wusste also wohl ganz genau, mit wem sie es zu tun hatte, hielt aber dennoch den Kontakt zu Epstein.

Mehr zum Thema Royals: