Scharfe Kritik: "Super privilegierter Prinz Harry sollte sich schämen, uns zu belehren"

Los Angeles/London - Die englische Fernsehmoderatorin Carole Malone (65) hat Prinz Harry (35) nach einer Rede scharf kritisiert.

Der britische Prinz Harry (35) äußerte sich bei der Verleihung der nach seiner Mutter benannten "Diana Awards". (Archiv)
Der britische Prinz Harry (35) äußerte sich bei der Verleihung der nach seiner Mutter benannten "Diana Awards". (Archiv)  © Jeremy Selwyn/Evening Standard via PA Wire/dpa

Die Journalistin äußerte sich in einer Kolumne in der britischen Boulevardzeitung "Daily Express".

Was war passiert? Nach wochenlangen Protesten auf der ganzen Welt gegen Rassismus äußerte sich auch der britische Prinz zum Thema. 

"Institutionalisierter Rassismus hat keinen Platz in unseren Gesellschaften", sagte der Royal in einer Videobotschaft zur Verleihung der nach seiner Mutter, Prinzessin Diana (†36), benannten "Diana Awards", die auf Instagram zu sehen war.

Im Namen seiner Generation entschuldigte sich der 35-Jährige, nicht genug gegen Ungerechtigkeiten getan zu haben: "Es tut mir leid, dass wir die Welt nicht zu dem gemacht haben, was ihr verdient." 

Prinz Harry weiter: "Derzeit sehen wir Situationen auf der ganzen Welt, in denen Auseinandersetzungen, Abschottung und Wut vorherrschen, während Schmerz und Traumata ans Tageslicht kommen."

Er hoffe auf die junge Generation, die durch die Preisträger repräsentiert werde, und sagte: "Es liegt in eurer Hand." 

Das war offenbar zu viel für Carole Malone, die nun zurück schoss! 

"Konzept der Heuchelei nicht verstanden"

Mit dem Preis, der am Geburtstag Prinzessin Dianas (†36) vergeben wird, werden junge Menschen ausgezeichnet, die sich für andere einsetzen und damit einen positiven Wandel herbeiführen. Diana starb bei einem Autounfall in Paris im Jahr 1997.
Mit dem Preis, der am Geburtstag Prinzessin Dianas (†36) vergeben wird, werden junge Menschen ausgezeichnet, die sich für andere einsetzen und damit einen positiven Wandel herbeiführen. Diana starb bei einem Autounfall in Paris im Jahr 1997.  © epa John Giles PA/epa/dpa

Wie der britische "Express" berichtet, äußerte Carole Malone ihre Kritik sehr deutlich: Während der Prinz andere über Rassenungleichheit und unbewusste Voreingenommenheit belehre, sei er selbst "einer der super privilegiertesten weißen Männer auf dem Planeten". 

Dieser Hintergrund des Herzogs von Sussex untergrabe seine Erklärung. Er sollte "sich schämen, uns 'belehrt' zu haben."

Malone schrieb auch, dass der Prinz seine Botschaft "aus dem Luxus seines 18 Millionen Pfund teuren und 24.000 Quadratmeter großen Hauses in LA" sende. "Ein Haus, das ihm und Meghan geliehen wurde."

Doch damit nicht genug, setzte sie noch eins oben drauf: "Der arme verblendete Harry hat das Konzept der Heuchelei immer noch nicht verstanden. Er predigt über den Klimawandel, während er in Privatflugzeugen um die Welt fliegt".

Dank seines königlichen Status' werde ihm auch "jede Gelegenheit in seinem verwöhnten Leben geboten".

Meghan (38) und Harry zogen Ende März in die US-Westküstenmetropole Los Angeles. Das Paar lebt mit Sohn Archie (1) vorübergehend auf dem Luxus-Gelände von Tyler Perry in Beverly Hills.

Titelfoto: Jeremy Selwyn/Evening Standard via PA Wire/dpa

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