England - Seit Jahren sind Prinz William (44) und Prinz Harry (42) zerstritten. Grund dafür sind unter anderem die schweren Vorwürfe, die der Jüngere seinem Bruder nach dem Umzug in die USA machte. Nun hat William offenbar einen weiteren Disput mit einem Familienmitglied!
Vor wenigen Tagen veröffentlichte Charles Spencer (62) sein neues Buch "Swan Song: Diana, My Sister" - und damit soll der Bruder von Prinzessin Diana (†36) bei seinem Neffen einige "tiefe, emotionale Wunden" wieder aufgerissen haben.
Ein Insider erklärte gegenüber "Page Six": "Bei Prinz William gibt es ein zusätzliches Gefühl des Verrats, weil dies von seinem eigenen Onkel kommt."
In den Memoiren blickt der 62-Jährige auch auf die Beerdigung seiner Schwester im Jahr 1997 zurück.
Spencer schreibt darin, dass er sich damals entschieden gegen den Wunsch des damaligen Prinzen Charles (77) gestellt habe, William und Harry während des Trauerzuges hinter dem Sarg ihrer Mutter laufen zu lassen.
Über diese Entscheidung sollen zwischen Charles und Dianas Bruder heftig die Fetzen geflogen sein - jedoch ohne Erfolg. William und Harry schlossen sich schließlich ihrem Vater an und liefen gemeinsam mit ihm hinter dem Sarg ihrer Mutter vom Kensington Palace bis zur Westminster Abbey.
"Charles Spencer stand bei Dianas Beerdigung und versprach öffentlich, dass ihre Familie William und Harry beschützen würde. (...) Fast drei Jahrzehnte später muss William nun dabei zusehen, wie derselbe Onkel einige der traumatischsten Ereignisse seiner Kindheit wieder aufrollt und gleichzeitig seinem Vater schwerwiegende Vorwürfe macht", erklärte der Insider.
Prinz Harry will Charles Spencer für Diana-Doku gewinnen
Weiter erklärte die Quelle, dass Williams Problem nicht darin bestehe, dass er Charles' Sohn sei, sondern vielmehr darin, dass er bald König werde - und das Buch seines Onkels ein schlechtes Licht auf das Königshaus und seinen Vater werfe.
"Ich denke, in Williams Umfeld stellt sich durchaus die Frage, wie das Wiederaufleben umstrittener privater Gespräche aus dem Jahr 1997, die Angriffe auf den amtierenden König und das erneute Aufrollen einer der schlimmsten Phasen in der Geschichte der Familie irgendeinem von Dianas Söhnen zugutekommen soll", hieß es weiter.
Das Buch soll sowohl bei William als auch bei seinem Vater "erheblichen Frust und Wut" ausgelöst haben - allerdings aus unterschiedlichen Gründen. Harry hingegen scheint weiterhin ein gutes Verhältnis zu seinem Onkel zu haben.
Der Herzog von Sussex soll den 62-Jährigen zudem gefragt haben, ob er an einer Dokumentation anlässlich des 30. Todestages von Diana mitwirken würde.