Los Angeles/London - Der tiefe Fall von Ex-Prinz Andrew (66) schlägt nicht nur in Großbritannien und im britischen Königshaus hohe Wellen, auch in Hollywood wird der royale Skandal heiß diskutiert.
Inzwischen soll in der Traumfabrik Hollywood ein regelrechter Wettstreit darum entfacht sein, wer den Absturz des gefallenen Royals als Erstes verfilmen darf. "Wir werden von Drehbuchautoren überhäuft, die uns alle diese Geschichte präsentieren wollen", sagte eine Quelle bei den Disney Studios der britischen Daily Mail.
Demnach soll auch der Streaming-Riese Netflix Pläne für eine Verfilmung des royalen Skandals hegen - und zwar im Rahmen einer Fortsetzung seiner vielfach ausgezeichneten Erfolgsserie "The Crown".
Der Streaming-Gigant wolle Andrews skandalöse Geschichte rund um seine Festnahme Ende Februar in einer Miniserie erzählen und sei dazu bereits in "fortgeschrittenen Gesprächen" mit dem Schöpfer der beliebten Serie über die königliche Familie, heißt es in dem Bericht.
Zudem soll Netflix seit geraumer Zeit Verhandlungen mit der Produktionsfirma Left Bank Pictures führen, die die Rechte an "The Crown" hält.
Auch Disney und Amazon reißen sich um Andrew-Stoff
"Die Ereignisse der letzten Wochen sind historisch und beispiellos", erklärte ein Insider den Schritt gegenüber dem Blatt. Die Serie "The Crown" sei zwar offiziell abgedreht, der Name werde jedoch weiterleben.
Demnach soll die geplante Sonderfolge zum Fall Andrew im Vergleich zur Originalserie "genauso dramatisch, wenn nicht sogar noch dramatischer" werden.
Das preisgekrönte Drama über das Leben von Queen Elizabeth II. (†96) war Ende 2023 nach sechs Staffeln zu Ende gegangen und in dieser Zeit mit mehr als 20 Emmy Awards ausgezeichnet worden.
Doch nicht nur Netflix scheint sich um die Verfilmung des spektakulären Skandals rund um den Bruder von König Charles III. (77) zu reißen. Auch Disney und Amazon sollen bereits an Drehbüchern über den Absturz des einstigen Prinzen arbeiten.