131-Karat-Knall bei "Bares für Rares": Händlerin legt viele Tausend Euro auf den Tisch
Köln - Ein Klunker von außergewöhnlicher Größe sorgt bei "Bares für Rares" für mächtig Wind. Selbst die erfahrene Expertin ist beeindruckt. Für die Händler ist schnell klar: Das wird teuer!
"Boah!", platzt es aus Moderator Horst Lichter (64) heraus, als er das feilgebotene Objekt zum ersten Mal sieht. "Der kommt von meiner Tante, und die hat ihn mir vererbt", erläutert Christa die Herkunft des XXL-Edelsteins.
Die Trödelshow-Kandidatin aus Bad Griesbach hat neben dem Citrix samt Goldkette auch noch ihren Mann Sepp mitgebracht. Wie sie weiter offenbart, sei das Schmuckstück ein Geschenk des Liebhabers ihrer Tante gewesen und stamme ursprünglich aus Russland.
"Wir haben hier ein typisches Statement-Collier der 80er-Jahre", schwärmt ZDF-Expertin Wendel Horz. Der Hingucker-Stein - ein bekröntes Herz - sei natürlich das "Prunkstück". Was der 56-Jährigen besonders gefällt, ist die Farbe des Klunkers.
Das "eher kalte Gelb mit einem kleinen Grüneinschlag" deute auf einen unbehandelten Stein hin. Diese seltenen Stücke gab es im Ural, was sich mit Christas Herkunftsstory deckt. Bleibt nur noch die spannende Frage: Was ist das Accessoire heute wert?
Schon allein die harten Fakten klingen nach dem ganz großen Reibach: "Er wiegt etwa 131 Karat und hier oben bekrönt wird er von Diamanten", doziert Horz über den Citrin. Die kleineren Steine beziffert sie insgesamt auf etwa 1,75 Karat.
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Wunschpreis von "Bares für Rares"-Verkäuferin deutlich verfehlt
"Mir ist von 20.000 Euro was gesagt worden", verrät Christa ihre grobe Preisvorstellung. Trotz ihrer eigenen Begeisterung muss die Expertin auf die Bremse treten. Sie taxiert auf 9000 bis 11.000 Euro. Die Verkäuferin ist dennoch einverstanden.
Im Händlerraum öffnet Wolfgang Pauritsch (54) die Schmuckschatulle als Erster und reagiert ähnlich wie der Moderator. "Ouuuuhhh", entfährt es dem Händler spontan. "Der Citrin muss über 100 Karat haben! Mindestens!" Profi halt.
Seine Kollegin Elke Velten-Tönnies (73) erkundigt sich bei der Verkäuferin sogleich nach irgendwelchen Schriftstücken, welche die Herkunft und die Karatzahl belegen können. Christa verneint: Als ihr Tante ins Altersheim zog, sei alles weggeschmissen worden.
Geboten wird trotzdem, und das nicht zu knapp. Der Wunschpreis von 20.000 Euro entpuppt sich am Ende aber doch mehr als utopisch. Selbst die Expertise wird verfehlt. Velten-Tönnies sichert sich den Zuschlag für 8000 Euro.
"Bares für Rares" läuft montags bis freitags, ab 15.05 Uhr, im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.
Titelfoto: Screenshot/ZDF/Bares für Rares

