"Bares für Rares"-Gast fängt nach Mega-Expertise an zu zittern, Lichter greift sofort ein

Köln - Was für ein Kracher! Ein Verkäufer wünscht sich bei "Bares für Rares" bis zu 3000 Euro für sein Erbstück. Als im Rahmen der Expertise der wahre Wert enthüllt wird, fängt er sofort an zu zittern - und fordert einen Schnaps!

"Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter (63) und Expertin Friederike Werner (64) nehmen das Verkaufsobjekt genau unter die Lupe.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Stephan aus Nürnberg hat eine Bodenvase mit ins Pulheimer Walzwerk gebracht, die ihn seit seiner Jugend begleitet. Einst habe sie "auf dem Flokati" im Schlafzimmer seines Onkels gestanden, wie er gegenüber Moderator Horst Lichter (63) verrät.

Als Material identifiziert Expertin Friederike Werner Weichporzellan. Nur so seien die aufwendigen Glasuren und pompösen Angarnierungen der Maispflanze an der Außenseite möglich gewesen.

Bei der Vase handele es sich um eine Arbeit von Albert Klein für die Königliche Porzellan-Manufaktur (KPM) in Berlin aus dem Jahr 1898. Werner bezeichnet das Objekt als "unikatär". Wie viele Stücke davon existieren, konnte sie nicht sagen.

Bares für Rares Zehn-Euro-Fund vom Trödel beschert "Bares für Rares"-Kandidatin Sensationsgewinn

Obwohl die 64-Jährige auch ein paar kleine Mängel aufdeckt, wünscht sich Stephan 2500 bis 3000 Euro für sein Mitbringsel. Doch damit liegt er komplett daneben. Werner taxiert den Wert mal eben auf 25.000 bis 30.000 Euro. Was für eine Sensation!

Der Besitzer kann nicht fassen, was er da hört: Stephan verfällt in Schnappatmung und beginn am ganzen Körper zu zittern. "Leck mich am …", rutscht es dem Nürnberger heraus. Dann wünscht er sich "erstmal einen Schnaps".

Anzeige
Die Bodenvase ist eine Arbeit von Albert Klein für die Königliche Porzellan-Manufaktur (KPM) in Berlin aus dem Jahr 1898.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Schätzpreis der "Bares für Rares"-Expertin wird überdeutlich verfehlt

Als Verkäufer Stephan aus Nürnberg den Schätzpreis von 25.000 bis 30.000 Euro hört, muss er von Lichter gestützt werden.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Lichter erkennt den Ernst der Lage sofort. Er schnappt sich den überwältigten Verkäufer und begleitet ihn für etwas frische Luft kurz vor die Tür. Als Stephan den Preis-Schock ein wenig verdaut hat, geht es für ihn weiter in den Händlerraum.

Angesichts des exorbitanten Expertenpreises starten die potenziellen Käufer zunächst mit verhältnismäßig kleinen Geboten in die Auktion. Einige wollen nicht so recht glauben, dass es sich um eine echte KPM-Vase handelt.

Nachdem Christian Vechtel (51) auf 4000 Euro erhöht hat, wird der Verkäufer ungeduldig. "Wollen wir die Katze aus dem Sack lassen?", fragt er in die Händlerrunde. Dann verrät er den Schätzpreis: Ein Raunen geht durch die Reihen - "Boah!", staunt Elke Velten-Tönnies (73).

Bares für Rares Abbruch bei "Bares für Rares": Lichter kann nicht fassen, was seine Gäste fordern

"Was haben Sie sich denn vorgestellt?", versucht Ferdinand Resul Adanir (38) die Auktion abzukürzen. Trotz der Mega-Expertise bleibt Stephan bescheiden. "Werden wir fünfstellig?", so seine Hoffnung. Diese sollte sich erfüllen. Vechtel zahlt 12.200 Euro.

Der Wunschpreis ist damit deutlich übertroffen, die Expertise allerdings meilenweit verfehlt. Aber warum stieg Velten-Tönnies so früh aus? "Ich spekuliere nicht so gerne. Für so eine ausgefallene Vase muss man erst mal einen Käufer finden", gestand sie.

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags, ab 15.05 Uhr, im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.

Mehr zum Thema Bares für Rares: