Drama bei "Bares für Rares": Oma fällt auf Betrug rein - TV-Star wird wieder nach Hause geschickt

Köln - So einen Gast hat man bei "Bares für Rares" auch nicht immer: Ein ehemaliger TV-Star möchte einen Nachlass seiner Oma verkaufen, doch es stellt sich heraus, dass er Opfer eines Betrugs geworden ist.

Cosima Viola (37) aus Köln möchte bei "Bares für Rares" einen Nachlass ihrer Großmutter verkaufen.
Cosima Viola (37) aus Köln möchte bei "Bares für Rares" einen Nachlass ihrer Großmutter verkaufen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Cosima Viola (37) hat keine weite Anreise in die heiligen Trödelhallen des Pulheimer Walzwerks. Denn die Bezugsbetreuerin für psychisch und physisch kranke Menschen wohnt in Köln.

"Du kommst mir äußerst bekannt vor", stellt Moderator Horst Lichter (63) beim ersten Anblick seines Studiogastes fest, weshalb wer wissen will, ob die beiden sich schon mal irgendwo begegnet seien.

Die junge Frau verneint, gibt dann aber preis, dass sie einst beim Fernsehen gearbeitet habe - "auch vor der Kamera."

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"Lindenstraße", verrät die 37-Jährige, die von 2001 bis zum Ende 2020 in der Rolle der Jaqueline "Jack" Aichinger zu sehen war.

"Wer kennt sie nicht?", so der 63-jährige Entertainer, der noch erzählt, dass sein Bruder ein großer Fan der Vorabendserie am Sonntagabend gewesen sei. "Das gehörte zu seinem Leben", führt Lichter aus.

Mitgebracht hat die 37-Jährige einige Flakons - doch es gibt einen Haken.
Mitgebracht hat die 37-Jährige einige Flakons - doch es gibt einen Haken.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

"Bares für Rares": Horst Lichter spricht von Fälschungen

Die Kandidatin kennt man aus der ARD-Serie "Lindenstraße".
Die Kandidatin kennt man aus der ARD-Serie "Lindenstraße".  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Danach geht es um den eigentlichen Grund ihres Besuchs in der ZDF-Show. Die Bezugsbetreuerin möchte eine Sammlung von Flakons verkaufen, die sie von ihrer Oma erhalten habe.

"Im 18. Jahrhundert kam das Ganze auf. Im 19. Jahrhundert hatte es eine hohe Verbreitung, dass Menschen zu Hause die schicken Flakons hatten", erklärt Experte Colmar Schulte-Goltz (52).

Man habe das Parfüm gekauft, umgefüllt und dann eben in den Flakons auf dem Toilettentisch ausgestellt. Die mitgebrachten Fläschchen sollen vom französischen Herstellers Lalique hergestellt worden seien, doch das kann der Sachverständige nicht bestätigen. Und das, obwohl auf dem Boden der Flakons "Bottle Made by Lalique" steht.

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"Die einhellige Meinung von vielen Experten ist, dass es sich bei diesen Produkten, wo 'Bottle Made by Lalique' steht, um Nachahmungen handelt", so der 52-Jährige.

"Das sind sogar Fälschungen", stellt Lichter klar und ergänzt: "Dann ist es gemacht worden, damit die Menschen glauben, es wäre das Original."

Ein Schock für die 37-jährige Kandidatin! "Das heißt, meine Oma wurde auf den Arm genommen", so der "Lindenstraße"-Star, der die Heimreise ohne Händlerkarte antreten muss.

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags, ab 15.05 Uhr, im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.

Titelfoto: Screenshot/ZDF/Bares für Rares

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