Eklat bei Bares für Rares: Horst Lichter überschreitet mit geschmacklosem Witz Grenze

Köln - Horst Lichter (63) ist das Gesicht von "Bares für Rares". Doch manchmal überschreitet auch der Moderator eine Grenze - so auch dieses Mal.

Moderator Horst Lichter (63) beömmelt sich bei "Bares für Rares" über seinen eigenen Witz.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Mit einem riesigen Gefäß im Gepäck begeben sich Jutta Kunze und ihr Sohn Jason aus Lennestadt in Nordrhein-Westfalen in die heiligen Trödelhallen des Pulheimer Walzwerks bei Köln.

"Unser Herz hängt nicht wirklich dran", erklärt die Kandidatin, denn zu Hause stünde das Objekt sowieso nur trostlos in der Ecke herum, doch dafür sei es zu schade.

Doch was stellt der XXL-Behälter eigentlich dar? Der frühere TV-Koch Lichter hat da eine makabere Vermutung. "Das wäre eine Familienurne", so der 63-Jährige, der ausführt: "da passen mehr rein."

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Zunächst amüsiert sich der Entertainer über seinen eigenen geschmacklosen Scherz, doch dann rudert er zurück und entschuldigt sich. "Das ist ein blöder Witz", gibt er sich kleinlaut.

Jutta verrät, dass das Gefäß eine Anekdote hat, denn als ihre Mutter klein war, habe deren Mutter damit gedroht, dass sich in dem Deckel ein Frosch befinde und wenn man seinen Teller nicht leer esse, werde das Tier freigelassen.

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Die Vase wurde im Jahr 1921 von der Königlichen Porzellanmanufaktur KPM gefertigt.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Obwohl der Wunschpreis nicht erzielt wird: "Bares für Rares"-Kandidaten nehmen Händlerkarte entgegen

Auch im Händlerraum haben Jason und Jutta Kunze kein Glück.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Allerdings handelt es sich weder um eine Urne noch um einen Behälter für einen Frosch, sondern um eine "wunderbar gemachte" Vase, wie Experte Colmar Schulte-Goltz (52) weiß.

Vor allem die Malereien auf dem Bauch der Vase, die im Jahr 1921 von der Königlichen Porzellanmanufaktur KPM hergestellt worden sei, sorgen für Begeisterung beim Sachverständigen.

Allerdings sei die Bemalung erst später hinzugekommen, was sich als Problem herausstellt. 1000 Euro möchte Jason für die XXL-Vase haben. Seine Mutter ist sogar der Meinung, dass es "gerne mehr sein" darf.

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Doch da hat das Mutter-Sohn-Duo die Rechnung nicht mit dem Experten gemacht, der das Objekt auf lediglich 400 bis 500 Euro schätzt. Der Grund: Die Vase sei eben nicht in der Porzellanmanufaktur bemalt worden.

Trotzdem wagen die beiden den Schritt in den Verkaufsraum und nehmen die Händlerkarte an. Aber auch dort gibt es schnell die ersten Dämpfer, denn so richtig gehen die Gebote nicht voran. Die Kandidaten wollen Minimum 500 Euro, doch keiner der Händler ist bereit, so viel Geld dafür hinzulegen. Daher brechen Jutta und Jason den Auftritt in der ZDF-Trödelshow prompt ab.

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags, ab 15.05 Uhr, im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.

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