Ekstase bei "Bares für Rares": Junge Verkäufer können nicht fassen, was Händlerin zahlt

Köln - Ein funkelndes Schmuckstück sorgt bei "Bares für Rares" für Ekstase. Am Ende fällt ein Preis, der in der ZDF-Trödelshow nicht allzu oft bezahlt wird. Das junge Verkäufer-Duo kann sein Glück kaum fassen!

Cedrik und Lena sind Cousin und Cousine. Bei "Bares für Rares" wollen die beiden ein Erbstück ihrer Uroma zu Geld machen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Cedrik aus Berlin ist mit seiner Cousine Lena aus Mönchengladbach in das Pulheimer Walzwerk bei Köln gereist. Mitgebracht haben die beiden ein Familienerbstück ihrer Uroma, einen Ring. "Aber wir tragen ihn nicht", so der simple Verkaufsgrund.

Expertin Heide Rezepa-Zabel (60) gerät beim Anblick des Klunkers regelrecht ins Schwärmen: "Es ist schon ein ganz schönes Luxus-Geschoss, das sieht schon ganz schön gut aus." Das Alter des Objekts datiert die 60-Jährige in die 1970er-Jahre.

Auch die beiden Steine, welche den Diamanten in der Mitte flankieren, gefallen ihr. Diese würden "die Brillanz ausweiten". Eine alte Rechnung bestätigt nicht nur ihre Vermutung zur Herstellungszeit, sondern enthüllt gleichzeitig auch den Kaufpreis.

Bares für Rares Wirbel bei "Bares für Rares": Experte zerstört Objekt, damit es verkauft werden kann

Satte 30.800 Deutsche Mark (DM) hatte der Ring seinerzeit gekostet. "Dafür konnte man damals eine Eigentumswohnung erwerben", merkt Rezepa-Zabel bewundernd an. "Wahnsinn!", staunt Cedrik. Bewertet wurde der Ring damals als "lupenrein und River".

"River" nennt sich heute "D", was für "Hochfeines Weiß +" steht. Bezüglich der Reinheitsbezeichnung gibt es jedoch eine Abweichung. Im Zertifikat ist "vs" vermerkt, was für "very small inclusions" steht. Dies entspricht allerdings nur einer mittleren Reinheit.

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Der funkelnde Ring aus den 1970er-Jahren (Kaufpreis: 30.800 DM) soll laut Expertin Heide Rezepa-Zabel (60) auch heute noch bis zu 18.000 Euro wert sein.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

"Bares für Rares"-Händler eröffnet Auktion gleich mit 8000-Euro-Gebot

Am Ende sichert sich Susanne Steiger den Zuschlag: Die Juwelierin aus Aachen legt satte 15.000 Euro für das Schmuckstück auf den Tisch.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Nichtsdestotrotz bringt der Diamant sagenhafte 2,01 Karat auf die Waage, was Moderator Horst Lichter (63) nur noch ein anerkennendes "Alter!" entlockt. Cedrik und Lena wünschen sich 10.000 für ihr Erbstück. Da kann die Expertin nicht mitgehen: Sie hält gleich mal 18.000 Euro für möglich. Uff.

"Zwei Karat? Wow!", staunt Juwelierin Susanne Steiger (43), als der Ring im Händlerraum auf dem Tresen landet. Seine Strahlkraft lässt sich nicht leugnen, denn Wolfgang Pauritsch (53) startet prompt "mit einem kleinen Gebot" von 8000 Euro.

Lange Bestand hat der kapitale Startpreis jedoch nicht. Die 10.000-Euro-Marke ist schnell geknackt und noch längst kein Ende in Sicht. Bei 13.500 Euro verrät Cedrik die Expertise: "in Richtung 18.000 Euro". Steiger erhöht daraufhin auf 14.000 Euro.

Bares für Rares "Bares für Rares"-Fiasko: Ein Detail kostet den Verkäufer rund 1000 Euro

Um Pauritsch auszustechen, muss die Juwelierin am Ende unglaubliche 15.000 Euro auf den Tisch legen. Damit ist zumindest die Untergrenze des Schätzpreises erreicht. Die Verkäufer sind überwältigt: "Wir sind sehr glücklich und überrascht", erklärt Lena zum Abschied mit einem dicken Bündel grüner Scheine in der Hand.

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags, ab 15.05 Uhr, im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.

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