Paukenschlag in "Die Höhle der Löwen": Gründer kassiert heftigen Vorwurf und fiese Kritik

Köln - Eigentlich wollte Gründer Andreas Schneid (43) mit seiner Idee bei "Die Höhle der Löwen" den Deal seines Lebens eintüten. Am Ende geht der Unternehmer aber mit einem zerfleischten Lebenstraum zurück nach Hause.

Mit einer großen Vision und einer noch größeren Forderung kämpfte Andreas Schneid (r.) um einen Deal in "DHDL".
Mit einer großen Vision und einer noch größeren Forderung kämpfte Andreas Schneid (r.) um einen Deal in "DHDL".  © RTL / Bernd-Michael Maurer

Dabei fängt sein Pitch vor der millionenschweren Jury eigentlich ganz gut an: Der 43-Jährige will mit seinem Schlagzeug-Computerspiel "Drum Revolution" Anfängern das Schlagzeugspielen blitzschnell beibringen.

Beinahe wie von der Tarantel gestochen springt schließlich Ralf Dümmel (59) auf, um sich vor den Augen seiner Investoren-Kollegen einen jahrelangen Traum zu erfüllen.

Nur der Preis hat es danach in sich: Drummer Andreas Schneid fordert 150.000 Euro für acht Prozent seiner Firma. Und das, obwohl er bis dato noch keinerlei nennenswerten Umsatz in den Büchern geschrieben hat!

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Für Janna Ensthaler (42) viel zu viel. "Das ist schon Realitätsverlust. Wie kommst du auf die Bewertung?", will sie wissen. Neben 440.000 Euro Eigenleistung habe Schneid obendrein noch eine Computerspielförderung des Bundes bekommen, erklärt er.

Die Investorin kann ihren Ohren kaum trauen und blafft dazwischen. "Die offiziellen Fördertöpfe sind manchmal so blind. Das sind unsere Steuergelder! Wir brauchen das Geld für viel wichtigere Dinge."

"DHDL"-Investoren gehen auf Gründer los

Am Ende kassierte der Drummer jede Menge Kritik.
Am Ende kassierte der Drummer jede Menge Kritik.  © RTL / Bernd-Michael Maurer

Sichtlich überfahren von der Knallhart-Kritik versucht Schneid, die Wogen zu glätten, verweist bei seiner Begründung auf sein außergewöhnliches Know-how im Bereich des Schlagzeugspielens.

Tech-Genie Frank Thelen (50) lässt das aber kalt. Auch er poltert - ähnlich wie Ensthaler - auf einmal ordentlich los und behauptet, sein Team hätte das Spiel innerhalb eines Wochenendes fertig. "Dieses Spiel kann heute weitestgehend eine KI machen", legt er nach.

Ähnlich hart gehen auch Carsten Maschmeyer (66) und Judith Williams (54) auf den optimistischen Gründer los. Während der Ehemann von Veronica Ferres (60) den 43-Jährigen für einen "Träumer" hält, spricht QVC-Queen Williams von einem "uninvestierbaren" Geschäft.

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Sogar Schlagzeug-Fan Ralf Dümmel hat vom Auftritt des Drummers die Nase voll. "Die Firmenbewertung ist eine Frechheit", stellt er als Letzter fest.

Ohne Deal und ziemlich geknickt verlässt Andreas Schneid schließlich das Studio und verrät, dass die Kritik der Löwen "schon heftig" gewesen sei.

Titelfoto: RTL / Bernd-Michael Maurer

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