Umgang mit ihren Kindern: Verstoßene Wollny-Tochter mit deutlicher Kritik an Schwester Loredana
Neuss - Als ehemaliger Teil von "Die Wollnys" weiß Calantha (26), wie es ist, bereits in jungen Jahren vor die Kamera zu müssen. Sie selbst lehnt Kindervermarktung strikt ab. Für ihre Schwester Loredana (22) findet sie deshalb auch klare Worte.
An der Familien-Doku übt die TV-Aussteigerin schon seit Längerem scharfe Kritik. Am liebsten würde sie auch verhindern, dass ihre Tochter Cataleya darin immer wieder offen gezeigt wird. Das Problem: Mutter Silvia (61) hat bekanntlich das Sorgerecht.
In einer Fragerunde auf Instagram erklärte Calantha, die Serie deshalb auch nicht mehr zu verfolgen. "Ich bin nicht dumm und supporte nicht diese Kindervermarktung", stellte die Nordrhein-Westfälin gegenüber ihren Followern klar.
Zuletzt hatte Calantha immer wieder betont, nur noch mit Nesthäkchen Loredana in Kontakt zu stehen. Mit dem Rest der TV-Großfamilie herrscht Funkstille. Sofort hakte ein Fan kritisch nach: "Lore zeigt ihre Kinder auch ständig … was sagst du dazu?"
Die Antwort ihrer älteren Schwester fiel überraschend deutlich aus: "Ich kann Lore lieben und trotzdem sagen: Auch bei ihr würde ich mir wünschen, dass die Privatsphäre der Kinder so gut wie möglich geschützt wird", so Calantha.
Anschließend wurde sie noch deutlicher: "Für mich bedeutet, gegen Kindervermarktung zu sein, nicht, mit dem Finger auf einzelne Eltern zu zeigen. Es bedeutet, grundsätzlich dafür einzustehen, dass Kinder keine Produkte, keine Klickgaranten und keine Einnahmequelle sein sollten."
Kinderschutz: Calantha Wollny mit eindringlichem Appell an alle Eltern
In ihren Augen hätten Kinder ein Recht auf Privatsphäre, "auch dann, wenn ihre Eltern in der Öffentlichkeit stehen". Kompatibel mit dem Wollny-Businessmodell ist das jedoch nicht. In der Serie geht es seit Jahren fast nur noch um die heranwachsende Generation.
Calantha möchte sich mit ihrer Haltung grundsätzlich für Kinderschutz starkmachen. "Und ja, auch Lore zeigt ihre Kinder im Netz. Aber für mich gibt es einen Unterschied zwischen 'sein Kind gelegentlich zeigen' und 'sein Kind vermarkten'."
Eine Vermarktung finde überall dort statt, wo Kinder bewusst zum Bestandteil von Content, Reichweite und Einnahmen gemacht werden. Oder "wo private, emotionale oder intime Momente öffentlich ausgeschlachtet werden, weil sie Klicks bringen".
Ihr Appell: Eltern sollten generell vorsichtiger damit sein, wie sie ihre Kinder im Netz zeigen. Dazu erklärte Calantha: "Ein Kind kann heute noch gar nicht vollständig verstehen, was es bedeutet, wenn Bilder und Videos von ihm dauerhaft im Internet landen."
Titelfoto: Bildmontage: Instagram/loredanawollny, Instagram/randalecaly (Screenshots)

