Münchens Ex-OB schießt gegen Gil Ofarim: Namen seines Vaters "zutiefst beschädigt"

München - Münchens ehemaliger Oberbürgermeister Christian Ude (78, SPD) war eng mit Abi Ofarim (†80), dem Vater von Gil Ofarim (43) befreundet. Was der Musiker beim RTL-Dschungelcamp abzieht, macht den Politiker fassungslos.

Christian Ude (78), Altoberbürgermeister von München, und seine Frau Edith von Welser-Ude (87).  © picture alliance / Ursula Düren/dpa

"Es ist schrecklich, was meinem Freund Abi mit diesem Sohn passiert. Der schlachtet den Namen aus und trickst weiter, statt endlich Scham erkennen zu lassen. Eine Tragödie, die mich fassungslos macht", sagte Ude zu "Bild".

Damit bezieht sich der SPDler auf Gil Ofarims Davidstern-Skandal aus dem Jahr 2021. Damals hatte der Sänger einem Hotel-Mitarbeiter Antisemitismus vorgeworfen. Ofarim stellte sich in zahlreichen TV-Shows als Opfer dar, ehe seine Lüge durch Überwachungsvideos aufflog.

"Im Dschungelcamp konstruiert Gil ständig neue Varianten, arbeitet ohne Scham an Legendenbildungen, anstatt sich endlich zu entschuldigen und danach den Mund zu halten", wetterte Ude.

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"Abi hätte fürchterlich darunter gelitten und ihm gesagt: Hör endlich auf, das unseren Leuten anzutun."

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Gil Ofarims (43) Davidstern-Skandal ist das Thema beim aktuellen RTL-Dschungelcamp.  © RTL

Gil Ofarim habe den Namen seines Vaters "zutiefst beschädigt". Das habe Abi nicht verdient. "Er hätte sich nie so charakterlos verhalten wie Gil", meinte der 78-jährige Ude.

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