Köln/Gold Coast (Australien) - Wenige Tage vor dem großen Finale des Dschungelcamps am Sonntag (8. Februar) steht eine Frage im Raum: Wer kann sich in diesem Jahr die begehrte Krone holen und sich zur Königin oder zum König küren? RTL-Programmchef Markus Küttner hat eine klare Meinung.
"Ich glaube, Samira gewinnt", kürt Küttner die Bayerin im Interview mit dem Online-Medienmagazin "DWDL" zu seiner persönlichen Favoritin, schränkt gleichzeitig aber ein: "In all den Jahren habe ich noch kein einziges Mal richtig gelegen."
Tatsächlich scheint die 32-Jährige bei den Zuschauerinnen und Zuschauern gut anzukommen und große Sympathien zu genießen. Immerhin gehört sie zu den Kandidatinnen, die bislang noch kein einziges Mal um ihr Weiterkommen zittern mussten.
Anders sieht die Lage bei ihrer Dschungel-Erzrivalin Eva Benetatou (33) aus. Das Reality-Sternchen, das vor einem Jahr durch eine Affäre mit Samiras Noch-Ehemann Serkan Yavuz (32) für Schlagzeilen gesorgt hatte, geriet zuletzt innerhalb und außerhalb des Camps unter Beschuss.
Dass sich der Kölner Sender aber ausschließlich aufgrund ihrer Vorgeschichte für Samira und Eva als Busch-Kandidatinnen entschieden hat, will Küttner nicht gelten lassen.
"Irgendwie lustig, dass uns immer wieder unterstellt wird, wir würden mit unserem Cast eine klare Agenda und Dramaturgie verfolgen", meint der Programmchef. Er betont: "Nichts ist vorprogrammiert, und niemand konnte vorhersagen, wie es wird, wenn Eva und Samira im Camp aufeinandertreffen."
Ist der Cast zu streitsüchtig? Das sagt RTL-Programmchef Markus Küttner zum Zoff-Faktor
Dennoch räumt der Unterhaltungschef auch ein, dass die Produktion "genauer hinschauen" würde, wenn zwei Stars eine Geschichte miteinander haben. Aber nicht, um sie gegeneinander auszuspielen, "sondern, weil es spannend ist, wie Menschen mit Konflikten umgehen". Und davon gibt es im Camp reichlich, weiß Küttner: "Die beiden hatten Stoff, da könnte manche Daily Soap neidisch werden."
Insgesamt empfindet er den diesjährigen Cast aber nicht als zu streitsüchtig. Zwar sei der Zoff-Faktor hoch, die Situation am Lagerfeuer sei aber nicht toxisch. Stattdessen würde die Mischung insgesamt stimmen: "Es gibt laute Momente, aber auch überraschende Allianzen und Versöhnungen, die man vielleicht nicht so erwartet hätte. Und das Schöne ist: Der Zoff steht nicht im Vordergrund - es sind oft die leisen Momente, die hängenbleiben", so Küttner.