"Elefant, Tiger & Co." zeigt Robben beim Surfen! "Das macht ihr halt auch richtig Spaß!"

Leipzig - Jede Menge Neues lernen die Tiere im Leipziger Zoo in dieser Woche bei "Elefant, Tiger & Co." kennen. Für Zebra-Jungtier Mika ging es auf Erkundung. Zunächst durfte jedoch Seelöwin Hilla ihr Können unter Beweis stellen.

Die Robben im Leipziger Zoo sind so flink, dass sie nun sogar lernen zu "surfen".
Die Robben im Leipziger Zoo sind so flink, dass sie nun sogar lernen zu "surfen".  © Jan Woitas/dpa

Während Leipzigs Kalifornische Seelöwen das schöne Wetter genießen, wird hinter den Kulissen schon hart gearbeitet. Bettina Hurgitsch bereitet die Belohnung für das anstehende Training vor, denn: Hilla lernt gerade "Surfen".

Im Fall der Robben bedeutet das, wie ein Surfboard so schnell wie möglich auf der Wasseroberfläche zu schwimmen. "Das ist relativ anstrengend für sie durch den Widerstand", so die Tierpflegerin. Hilla müsse immer wieder die Wasseroberfläche durchbrechen, was sie auf Dauer einiges an Kraft kostet.

Die Tierpfleger wollen den Leuten jedoch auch zeigen, wie schnell eine Robbe werden kann. "Und das sind dann eben gleich mal 30 km/h."

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Ein Vorteil für Hilla: Sie ist wissbegierig und lernt schnell, was sie inzwischen sogar zur ranghöchsten Robbe im Zoo gemacht hat.

14 Trainingseinheiten habe sie inzwischen mit der neuen Übung hinter sich und das macht sich bereits bemerkbar. Als sie zusammen mit Bettina am Becken ankommt, springt sie ohne zu zögern hinein und saust durchs Wasser. Per Pfeifton geht es dann wieder zurück zur Lehrerin.

Hilla scheint dabei so vertieft, dass weitere Kommandos gar nicht mehr durchkommen. "Bei neuen Übungen verschwinden manchmal die vorherigen. Aber wenn das dann sortiert ist, dann ist wieder alles beim Alten."

Mehr als 30 Handzeichen beherrsche Hilla inzwischen. Klar, dass man da mal durcheinander kommt. "Das macht ihr halt auch richtig Spaß. Sie danach wieder runterzubekommen, ist inzwischen die Kunst. Das muss sie noch lernen", sagt Bettina Hurgitsch und fügt verständnisvoll an: "Aber es ist ja auch viel langweiliger. Wie in der Schule."

Ein kleines Zebra geht seinen Weg

Bei Leipzigs Zebras gab es unlängst Nachwuchs. Nun wird Jungtier Mika behutsam an sein neues Zuhause herangeführt.
Bei Leipzigs Zebras gab es unlängst Nachwuchs. Nun wird Jungtier Mika behutsam an sein neues Zuhause herangeführt.  © Jan Woitas/dpa

Beim drei Tage alten Zebra-Jungtier Mika und Mama Leila stehen indes große Schritte an. "Unser Plan ist, den Kleinen zum ersten Mal mit seiner Mutter ins Giraffenhaus zu lassen", erklärt Tierpflegerin Johanna Schumacher. "Da wird er auch das erste Mal Besucher sehen und dann geht es Schritt für Schritt Richtung große, weite Welt."

Die Tür geht auf und schnurstracks traben die beiden los, zunächst einmal ins Vorgehege. "Er ist auch schon immer am Gucken, wenn man da vorbeikommt", sagt Johanna über den kleinen Hengst. "Er überlegt auch schon, ob er dann selber mal kommen soll, aber das traut er sich dann doch noch nicht."

Zu Mama Leila scheint er indes vollstes Vertrauen zu haben. Denn als diese sich in den Giraffenstall begibt, folgt er auf Schritt und Tritt. "Den Trab hat er drauf", bemerkt Bereichsleiter Jens Hirmer da begeistert.

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Nicht ohne Grund, denn Mika plagt derzeit noch ein Problem. "Er ist weich in den Fesseln", beschreibt der Tierpfleger eine Fehlstellung von Mikas sogenanntem Fesselgelenk.

Gut, dass der Kleine im Zoo zur Welt gekommen ist. "Hier hat er nicht das Problem, dass er vor Löwen davonrennen muss. Natürliche Auslese wäre da hart, das muss man schon sagen. Da wäre er wahrscheinlich gar nicht so alt geworden. Aber wie gesagt, wir sind im Zoo."

Mittlerweile werde auch daran gearbeitet, dass sich die Fehlstellung bessert. "Er ist mopsfidel und er will leben, also alles gut." Wohlbehütet werde auch er seinen Weg finden.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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