Katharina Wandrowsky erhebt schwere Vorwürfe und klärt auf: Darum sind GNTM-Kandidatinnen erfolglos

Hamburg - Schwere Vorwürfe gegen GNTM-Macher! Katharina Wandrowsky (24) nahm 2015 an der Castingshow Teil und erreichte den vierten Platz. Jetzt packte die schöne Blondine in ihrem neuen YouTube-Video aus und erklärte, warum die meisten Teilnehmerinnen nach der Show keine Karriere im Business machen konnten.

Katharina Wandrowsky auf Instagram.
Katharina Wandrowsky auf Instagram.  © Screenshot/Instagram/katharina_wandrowsky

Es ist inzwischen das dritte YouTube-Video der ehemaligen "Germany's Next Topmodel"-Kandidatin, in dem sie unter anderem mit der Castingshow mehr oder weniger hart ins Gericht geht. Zimperlich ist sie dabei nicht. Zwar beschuldigt sie niemanden konkret damit, ihr unrecht getan zu haben, ihre Andeutungen reichen allerdings schon aus.

Schon als sie unter die Top 25 kam, musste Katharina einen Vertrag mit einer Agentur über ein Dreivierteljahr abschließen, so die schöne Blondine. Anschließend wurde dieser automatisch auf zwei Jahre verlängert, erinnert sich Katharina. "Ohne meine Einverständniserklärung."

Das sei möglich gewesen, weil es sich damals um einen Exklusivvertrag gehandelt habe. Erst durch eine Klage konnte sie diesem früher wieder entkommen.

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Die Agentur sei nichts mal eine richtige Model-Agentur gewesen und hätte ihre Aufgaben nicht erfüllt, vermutet Katharina in ihrem Video. Vermutlich handelt es sich um das "ONEeins fab Management", keine Model-Agentur im eigentlichen Sinne, sondern sie "vernetzen eine große Auswahl der reichweitenstärksten Influencer, Models und TV-Faces im deutschsprachigen Raum mit internationalen Brands aus den Bereichen Fashion, Beauty, Fitness und vielen mehr", wie es heißt.

Keine Förderung, keine Beratung. Dafür wurden angeblich Jobs unterschlagen, ist sich das Model sicher. Für einige Designer wurde sie zwar angefragt, sei dann aber schlussendlich zu teuer für die Jobs gewesen, erinnert sich die Blondine an einen einprägsamen Moment während der "Fashion Week".

Ärgerlich: Sie hatte in der Zeit, in der sie gebucht werden sollte, nichts zu tun. Sie saß zu Hause und musste auf Abruf bereitstehen, habe sich "arbeitslos" gefühlt. Am Ende saß sie fast ganz ohne Jobs da. Andere annehmen oder die Agentur wechseln durfte sie nämlich wohl auch nicht.

Es wurden ihr eher die Hände gebunden, als das man sie dabei unterstützt hätte, im "normalen Modelbusiness" Fuß zu fassen, so Katharina.

Warum die Teilnahme den Weg in das Modelbusiness erschwert

Nach GNTM kaum eine Chance in der Modewelt

Sobald man durch so eine Art "Trash-TV"-Format bekannt werde, könne man eine anschließende seriöse Karriere fast schon wieder vergessen, weiß das heutige Teilzeit-Model offensichtlich aus eigener bitterer Erfahrung. "Leider ist dein Gesicht verbraucht", hieß es immer wieder. Eine schmerzhafte Abfuhr. Man habe sie zu oft gesehen. Sie sei zu bekannt.

Die vorgeführte Kleidung würde durch ihr prominentes Gesicht zu stark in den Hintergrund rücken. Das will vermutlich kein Designer. Wie es dann allerdings Topmodels wie Gigi Hadid (26) und Co. trotz ihrer Berühmtheit immer wieder auf die Laufstege schaffen, ohne den vorgestellten Klamotten die zu Show stehlen, darauf geht Katharina Wandrowsky nicht weiter ein.

Inzwischen ist Katharina nach eigenen Angaben manchmal Model, hat ein Bachelor-Studium abgeschlossen und arbeitet als Personal Trainerin.

Titelfoto: Screenshot/Instagram/katharina_wandrowsky

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