Das wird das nächste große Thema bei GZSZ
Berlin - Der Fall Collien Fernandes (45) erreicht offenbar auch den Kolle-Kiez. GZSZ greift immer wieder gesellschaftliche relevante Themen auf: Sei es häusliche Gewalt, Mobbing oder eine Essstörung, wie zuletzt bei Lilly. Nun rückt bei der beliebten Vorabendserie digitale Gewalt in Vordergrund.
Gemeinsam mit der Menschenrechtsorganisation HateAid will GZSZ auf die Folgen digitaler Angriffe aufmerksam machen und Betroffenen Mut machen.
Im Mittelpunkt wird Alicia stehen. Es fängt relativ harmlos an - mit negativen Kommentaren über ihren Körper. Alicia will sich wehren, weiß aber auch, dass Kommentare zu löschen oder darauf einzugehen nur ihren Kritikern in die Karten spielt.
Zu sehen ist die Folge, die gleichzeitig der Startschuss über die Storyline zu sexualisierter Gewalt im Netz ist, ab 20. Oktober bei RTL oder bereits jetzt schon im Stream bei RTL+. Klar ist: Das Thema wird die Zuschauer noch einige Wochen beschäftigen.
So kommen auf Alica schwere Zeiten zu. Ende Oktober spitzt sich die Situation für sie weiter zu. Pauls Freundin wird dann mit manipulierten Bildern und Videos konfrontiert - ähnlich wie Collien Fernandes.
Die Schauspielerin, die schon seit Jahren gegen Deepfakes im Netz vorgeht, hatte im Frühjahr schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Ehemann Christian Ulmen (50) veröffentlicht.
GZSZ-Star kennt die Folgen aus dem eigenen Umfeld
Jetzt erreicht die digitale Gewalt auch den Kolle-Kiez. "Wenn Menschen online angegriffen, diffamiert oder sexualisiert werden, bleibt das nicht im Netz", sagt Schauspielerin Josefin Bressel (35).
"Ich habe auch in meinem privaten Umfeld erlebt, wie sehr solche Erfahrungen verunsichern und belasten können. Deshalb ist es wichtig, dass Betroffene Unterstützung finden und dass ihr Umfeld zuhört, sie ernst nimmt und an ihrer Seite bleibt."
Begleitet wird die Handlung von einer gemeinsamen Aufklärungskampagne von GZSZ, RTL, UFA Serial Drama und HateAid. Geplant sind unter anderem Interviews, Beiträge in den sozialen Netzwerken und Informationen zu Hilfsangeboten für Betroffene.
"Mit Alicias Geschichte möchten wir sichtbar machen, wie sehr digitale Gewalt das Leben von Betroffenen beeinflussen kann - und warum es so wichtig ist, hinzusehen und das Thema ernst zu nehmen", so UFA-Produzentin Katja Bäuerle.
Titelfoto: RTL

