"IaF" nimmt Abschied von Rolf Becker: Hatte Martins Serien-Vater eine Beziehung, von der er nichts wusste?

Leipzig - Im Dezember vergangenen Jahres verstarb Schauspieler Rolf Becker (†90), nachdem er kurz zuvor noch in seiner Rolle als Otto Stein vor der Kamera gestanden hatte. Am heutigen Dienstag nimmt "In aller Freundschaft" Abschied von dem Serien-Urgestein - natürlich nicht, ohne dabei noch eine Überraschung zu liefern.

Martin Stein (Bernhard Bettermann, 61) bei seinem ersten Aufeinandertreffen mit Elisabeth Sommerfeld (Rita Feldmeier, 72). Hatte Martins Vater eine heimliche Geliebte?  © MDR/Saxonia Media/Rudolf Wernicke

Die taucht in Form von Elisabeth Sommerfeld (Rita Feldmeier, 72) bei der Trauerfeier für Otto Stein auf und verrät Martin (Bernhard Bettermann, 61): "Ich glaube, ich hab’ ihn wirklich geliebt."

Hatte Otto eine Beziehung, von der sein Sohn nichts wusste?

Viel Zeit zum Nachdenken bleibt Martin nicht. Denn noch auf der Feier bricht Elisabeth plötzlich zusammen und muss wegen Hüftproblemen in die Sachsenklinik gebracht werden.

In aller Freundschaft Harte Fouls und Dopingvorwürfe: So wird die "In aller Freundschaft"-Folge mit Torhüterin Almuth Schult

Während sich Dr. Kai Hoffmann (Julian Weigend, 55) um Elisabeth kümmert, machen sich Martin und sein Freund Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann, 71) auf die Suche nach Antworten über Otto.

Dabei entdeckt Martin nicht nur neue Seiten an seinem Vater, sondern er schafft es endlich auch, seiner Trauer Raum zu geben.

Anzeige

Rolf Becker gehörte seit 2006 zu "In aller Freundschaft"

In der aktuellen Folge nimmt "In aller Freundschaft" Abschied von Schauspieler Rolf Becker (†90).  © MDR/Saxonia Media/Rudolf Wernicke

Der Mitteldeutsche Rundfunk bezeichnete die neue IaF-Episode "Manchmal muss man kein Arzt sein" bereits im Vorfeld explizit als Abschiedsfolge für Rolf Becker.

Bereits kurz nach dessen Tod im Dezember hatten Fans gefragt, wann die Serie Abschied nehme. Das Produktionsteam erklärte darauf, dass "In aller Freundschaft" mit einem Vorlauf von sieben Monaten produziert werde. "Drehbücher für diese Fälle haben wir nicht in Schubladen liegen. Das wäre ein bisschen pietätlos, oder?", schrieb das Team damals.

Nun also auch der gebührende Abschied in der Serie. Der gebürtige Leipziger Rolf Becker gehörte seit 2006 zum Ensemble von "In aller Freundschaft", wurde dort als Vater von Martin Stein einem großen Publikum bekannt und entwickelte sich zum Serien-Liebling.

In aller Freundschaft Peinliches Missverständnis in der Sachsenklinik: "Was war das vorhin im OP?"

"Manchmal muss man kein Arzt sein" läuft am heutigen Dienstag, wie üblich ab 21 Uhr, im Ersten und ist bereits jetzt als Video-on-Demand in der ARD-Mediathek verfügbar.

Mehr zum Thema In aller Freundschaft: