"In aller Freundschaft": Hätte man Dr. Maria Weber doch vor dem Tod retten können?
Leipzig - Dr. Kai Hoffmann (gespielt von Julian Weigend, 54) arbeitet nach dem Tod seiner Frau Dr. Maria Weber (Annett Renneber, 48) zwar wieder in der Sachsenklinik und gestaltet seinen Alltag auch aktiv, trotzdem kreisen seine Gedanken immer noch um sie. Als in der neuen Folge von "In aller Freundschaft" ein besonderer Mediziner nach Leipzig kommt, muss er einfach nachhaken.
Dr. Marc Lindner (Christian Beermann, 52) aus dem Johannes-Thal-Klinikum Erfurt (das Krankenhaus aus "In aller Freundschaft - die jungen Ärzte") ist eigentlich wegen eines anderen Falles an der Sachsenklinik. Dr. Hoffmann bittet ihn trotzdem, über die Akte seiner Patientin zu gucken. Er erhofft sich einen neuen Ansatz zur Heilung.
Darin sind einige Informationen geschwärzt, was den erfahrenen Onkologen Dr. Lindner stutzig macht. Dank Dr. Dr. Kathrin Globisch (Andrea Kathrin Loewig, 59) wird schnell klar: Es handelt sich um die Patientenakte von Kais verstorbener Frau.
Hätte man also mehr machen können, um sie zu retten? Haben die Ärzte an der Sachsenklinik alles gegeben?
Dr. Lindner muss nicht lange überlegen. Schon nach kurzer Zeit bestätigt er: "Nach meiner Einschätzung gibt es keine Heilung". Obwohl er genau Bescheid weiß, dass die angebliche Patientin nicht wirklich von Dr. Hoffmann betreut wird, spielt er mit und rät ihm zu einer palliativen Behandlung.
Kann Kai nun endlich abschließen?
Ein Stromschlag verändert alles
Elektriker Walter Brandis (Patrick Joswig, 50) und Gesellin Marika Schmitt (Nadja Maier, 24) erleiden auf der Arbeit einen Stromschlag. Beide werden kurz bewusstlos und kommen ins Krankenhaus.
Marika ist temporär blind, will aber trotzdem nur wissen, wie es Walter geht. Dr. Ilay Demir (Tan Caglar, 45) verweist auf seine ärztliche Schweigepflicht.
"Und was, wenn er mein Vater ist?", packt Marika dann überraschenderweise aus. "Vor 19 Jahren hat er meine Mutter sitzen lassen, noch vor meiner Geburt", erklärt sie weiter.
Nach dem Tod ihrer Mutter hat sie nachgeforscht und sich im Betrieb ihres Vaters beworben, um ihn unauffällig kennenzulernen. Das gesteht sie schließlich Walter, doch er wusste es schon längst.
Marika fühlt sich hintergangen und kündigt. Walter versucht noch, ihr sein Handeln zu erklären und zu sagen, wie viel sie ihm bedeutet, als er plötzlich zusammenbricht und notoperiert werden muss.
Die ganze Folge "In aller Freundschaft" mit dem Titel "Schlag auf Schlag" könnt ihr Dienstagabend, um 21 Uhr, im Ersten anschauen oder jederzeit in der ARD Mediathek streamen.
Titelfoto: MDR/Saxonia Media/Sebastian Kiss

