Kiez-Legende gesteht schweren Schicksalsschlag: Kleine Schwester starb an Überdosis
Hamburg - Daniel Schmidt (41) ist Betreiber der härtesten Kneipe Deutschlands: dem "Elbschlosskeller" auf St. Pauli. Doch hinter der harten Fassade des bekannten Kneipenwirts verbirgt sich auch eine bewegende Geschichte voller Verluste und prägender Erfahrungen.
Seine Eltern trennten sich, als er zwölf Jahre alt war. Keine leichte Zeit für den heute 41-Jährigen. Doch als wäre das noch nicht genug, starb seine kleine Schwester an einer Überdosis Tabletten und Alkohol.
"Ich habe einige Menschen in meinem Leben verloren. Und ausschlaggebend für einen langen, falschen Lebensabschnitt war der Tod meiner kleinen Schwester", erklärt Schmidt in der RTLZWEI-Doku "Reeperbahn privat". So durchlief auch er eine Zeit mit hohem Alkoholkonsum.
Bis heute trägt er eine Kette seiner verstorbenen Schwester um den Hals. Doch der Barbesitzer versucht positiv zu bleiben: "Das gehört dazu macht mich stärker und ich bin, wie ich bin", erklärt er weiter. Seine eigene kleine Familie sei ihm deshalb umso wichtiger. Und das, obwohl der 41-Jährige derzeit ganze alleine in einer Wohnung in Hamburg lebt.
Hintergrund ist die Trennung von seiner Partnerin Susanna (56), Mutter des gemeinsamen Sohnes Lennox. Kennengelernt hatten sich der Kneipenwirt und die 56-Jährige damals sogar im Elbschlosskeller. Gemeinsam betreiben die beiden mehrere Bars.
Reeperbahn privat (RTLZWEI): Daniel Schmidt lebt nun im Familienfrieden
Doch mit der Zeit entstanden immer mehr Reibereien zwischen ihnen. Es folgte die Trennung und damit der Auszug von Schmidt aus dem gemeinsamen Haus. Dennoch möchte der 41-Jährige seiner Ex-Partnerin und dem gemeinsamen Sohn etwas Gutes tun.
Als die beiden gerade im Urlaub sind, macht es sich Schmidt trotz Stress bei der Arbeit im Elbschlosskeller zur Aufgabe, das Haus der beiden zu renovieren. Ursprünglich lebten die drei gemeinsam in dem Gebäude. Doch vor einem Jahr zog der 41-Jährige in eine Zweizimmerwohnung, fünf Minuten von dem Haus entfernt.
Erneut erinnert sich die Kiez-Legende an früher und damit an die Scheidung seiner Eltern. "Bei unseren Eltern kam das sehr abrupt." Sein Sohn hingegen habe seine Eltern "sechs Jahre nur zoffen erlebt", beschreibt Schmidt die Familiensituation der letzten Jahre in der Doku weiter.
Aktuell herrsche nach Angaben des 41-Jährigen jedoch das erste Mal Familienfrieden. "Ich denke, das ist das, was Lennox sich auch wünscht: ein harmonievolles Zusammensein", so der Barbetreiber über die Wünsche seines Sohnes abschließend.
TV- und Streaming-Hinweis: Neue Folgen "Reeperbahn privat" seht Ihr immer donnerstags ab 20.15 Uhr auf RTLZWEI und auf Abruf bei RTL+.
Titelfoto: RTLZWEI

