Auch ein Grund für sein Comeback: "Der Graf" macht Erkrankung öffentlich

Köln - Anfang des vergangenen Jahres kündigte "Der Graf" (56) sein Comeback mit seiner Band "Unheilig" an, nachdem er 2016 seine Karriere beendet hatte. Im "Kölner Treff" hat er nun verraten, warum er nach zehn Jahren wieder auf die Bühne zurückgekehrt ist.

Der Graf (56), Sänger der Band "Unheilig", hat im "Kölner Treff" über sein eigentliches Karriereende im Jahr 2016 gesprochen.  © WDR/Melanie Grande

Eines Tages sei der 56-Jährige zu einer Vorsorgeuntersuchung gegangen. "Bei mir war der Blutruck so hoch da, ich weiß auch nicht warum. Und das hat der Arzt auch nicht gewusst", verrät der Sänger gegenüber den Moderatoren Susan Link (49) und Micky Beisenherz (48).

Allerdings habe es den Verdacht auf einen stillen Herzinfarkt gegeben. "Dann haben die mich ins Krankenhaus geschickt und dann sitzt du da in der Notaufnahme", führt "Der Graf" weiter aus und gibt preis, dass seine Frau sich schon gewundert habe, wo er bleibe.

Er habe jedoch nicht gewusst, was jetzt mit ihm passiere und das sei dann ein Wendepunkt gewesen. "Da habe ich mir nur gedacht: 'Worüber reden wir hier gerade? Was passiert hier gerade mit dir? Kannst du alles in deinem Leben noch machen?'" so der gebürtige Nordrhein-Westfale.

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"Da habe ich für mich selber gesagt: 'Wenn ich nochmal was machen will, dann wäre es doch noch mal was mit Musik.'"

Das sei dann auch der letzte Schritt zum Comeback gewesen, denn in diesem Moment sei ihm alles egal gewesen.

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Im "Kölner Treff": Der Graf outet sich als leidenschaftlicher Camper

Sehr überraschend hat der Aachener viel über sein Privatleben preisgegeben.  © Philipp von Ditfurth/dpa

Dass "Der Graf" so offen über sein Privatleben spricht, ist außergewöhnlich - normalerweise gibt er nur sehr wenig darüber preis.

So outet er sich in der Talkshow auch als "leidenschaftlicher Camper". Denn Campen sei "echt ganz toll" und man könne dabei "so richtig runterfahren". Es sei einfach "eine ganz andere Welt", die jeder definitiv mal ausprobieren müsse.

Der Reiz liege für den Aachener Sänger vor allem darin, dass man unabhängig bleibe. "Du schläfst in deinem eigenen Bett, hast deine eigene Toilette, deine eigene Küche", so der 56-Jährige.

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Gerade dieser persönliche Raum unterscheide das Campen für ihn deutlich vom Aufenthalt im Hotel, wo ihm häufig der Gedanke komme: "Wäre ich doch nur beim Campen", verrät "Der Graf" abschließend.

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