"Love is Blind"-Teilnehmerin Nadja packt aus: "Andi war gar nicht meine Nummer eins"

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Hamburg - Brieftaube statt Verlobte: Wahlhamburgerin Nadja Schwarz (33) hat den Versuch gewagt und als eine von 15 Teilnehmerinnen bei der zweiten Staffel von "Love is Blind: Germany" teilgenommen. Im Interview mit TAG24 sprach die gebürtige Nürnbergerin über ihre Zeit im Netflix-Format, bei dem die Teilnehmer ihre Dates nicht sehen können.

Nadja (33) hat ihr Hobby zum Beruf gemacht und führt ein eigenes Tanzstudio.
Nadja (33) hat ihr Hobby zum Beruf gemacht und führt ein eigenes Tanzstudio.  © Nadja Schwarz/nadjanero

Die Kandidaten sprechen in sogenannten "Pods" miteinander durch eine Wand. Erst wenn sie sich verloben, findet der "Reveal" statt und die Partner stehen sich zum ersten Mal gegenüber.

Vorab wissen die Kandidaten zwar, dass mehrere Personen die gleichen Leute daten, trotzdem sei es ein merkwürdiges Gefühl. So hat Nadja sich während der Zeit mit Celia angefreundet, beide dateten Teilnehmer Andi - böses Blut habe es zwischen ihnen jedoch nie gegeben.

Grundsätzlich erklärte Nadja sei sie kein Mensch, der im Dating-Kontext in einen Konkurrenzkampf trete. "Ich kenne meinen Wert und ich denke mir, entweder jemand findet mich gut oder nicht, aber ich möchte nicht jemanden davon überzeugen müssen, dass er mich wählt."

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In der dritten Folge kommt es zum Drama der zweiten Staffel - zwischen Nadja, Andi und Celia. Aus Sicht der Zuschauer war Andi zu diesem Zeitpunkt die "Nummer eins" von Nadja und Celia, er entschied sich letztendlich für Yasmin.

"Love is Blind: Germany" - Andi und die Sache mit dem Brief

In den "Pods" bekam Nadja an ihrem Geburtstag den berüchtigten Brief von Andi, den sie Celia geben sollte.
In den "Pods" bekam Nadja an ihrem Geburtstag den berüchtigten Brief von Andi, den sie Celia geben sollte.  © Nadja Schwarz/nadjanero

Nadja erklärte im TAG24-Interview, dass er nicht der einzige Kandidat war, den sie über längere Zeit hinweg datete. "Andi war gar nicht meine Nummer eins, das kam im Format nicht so rüber", so die 33-Jährige.

Die Dating-Phase wollte die Kandidatin schon mit ihm abbrechen, er überzeugte sie aber davon, "nochmal eine Nacht darüber zu schlafen". Am nächsten Tag sah die Welt schon wieder ganz anders aus: Andi übergab ihr in den Pods einen Trennungsbrief für Celia und stieß den beiden mit der Aktion gehörig vor den Kopf.

"Also das war für mich wirklich ein Fiebertraum! Ich hatte an dem Tag Geburtstag und dann haben wir das quasi beendet und er hatte mir noch nicht einmal gratuliert."

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Zunächst habe sie die Situation auch gar nicht verstanden: "Macht ein 42-Jähriger jetzt wirklich über mich mit einer anderen Schluss? Und dann hat er noch zu mir gesagt, du kannst den Brief auch lesen, wenn du möchtest, das hat man als Zuschauer ja gar nicht gesehen."

Trotzdem sei die Aktion ihrer Meinung nach "krass aufgebauscht" gewesen. Inzwischen habe sie Andi kennengelernt: "Das ist ein total netter Kerl. Er ist halt ein Dulli meiner Meinung nach."

Was die Zuschauer nicht wissen: "Zu diesem Zeitpunkt hatte ich tatsächlich auch noch eine andere Person, die ich gedatet habe." Aber warum hat man das im Format nicht gesehen? "Ich glaube tatsächlich, das war sogar angedacht, aber es hat wohl nicht mehr reingepasst", so die 33-Jährige.

Nach dem Format hat Nadja für sich persönlich festgestellt, dass Liebe nicht blind ist: "Für mich geht es dabei gar nicht unbedingt ums Aussehen, sondern um die ganze Energie der Person, die kommt nicht nur durch eine Wand und die Stimme rüber."

Nadja hat "nochmal Bock", als Bachelorette vor die Kamera zu treten

Nadja kann sich durchaus vorstellen, nochmal an anderen Reality-Formaten teilzunehmen.
Nadja kann sich durchaus vorstellen, nochmal an anderen Reality-Formaten teilzunehmen.  © Nadja Schwarz/nadjanero

Und wie geht es für die Hamburgerin weiter? Nadja könnte sich gut vorstellen, an anderen Reality-Formaten teilzunehmen. "Ich bin eine sehr authentische, direkte, präsente Person und ich würde gut in solche Formate passen", so die 33-Jährige.

Allerdings möchte sie bei der nächsten Show in eine andere Richtung gehen. "Bei 'Love is Blind' war alles schon sehr ernst und es gab wenig Entfaltungsspielraum, da es einen gesetzten Rahmen gab."

Beim Bachelor könne man sich zum Beispiel schon beim Einlaufen ganz anders präsentieren. "An sich hätte ich schon nochmal Bock, also ich würde am liebsten Bachelorette sein, das würde auch am besten zu mir passen", sagte die 33-Jährige.

Noch lässt die Bachelorette-Anfrage auf sich warten. Für ein anderes Format habe Nadja sich allerdings schon beworben, welches das ist, verriet die 33-Jährige nicht.

Titelfoto: Nadja Schwarz/nadjanero

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