"Notruf Hafenkante"-Star überraschend gefeuert: "Als würdest du zu deiner eigenen Hinrichtung laufen"

Hamburg - Manuela Wisbeck (43) steigt nach 16 Jahren aus dem Vorabend-Krimi "Notruf Hafenkante" aus. Das Aus kam für die Schauspielerin allerdings völlig überraschend und unfreiwillig.

16 Jahre lang stand Manuela Wisbeck (43) für "Notruf Hafenkante" als Schwester Frauke Prinz vor der Kamera.  © ZDF / Boris Laewen

Seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten schlüpft Wisbeck in die Rolle der Krankenschwester Frauke Prinz am Hamburger Elbkrankenhaus (EKH).

Gegenüber Bunte verriet die 43-Jährige, wie aufgelöst sie nach der völlig überraschenden Kündigung gewesen sei.

"Das ist schon echt schwer, da ans Set zu fahren und gute Laune zu verbreiten. Und dann haben wir auch schon die Szene gedreht, in der ich die Serie verlasse - das ist schon hart. Das ist, als würdest du zu deiner eigenen Hinrichtung laufen", fand die ehemalige "Promi Big Brother"-Teilnehmerin deutliche Worte.

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Nach 16 Jahren habe die ZDF-Produktion die Rolle einfach gestrichen, so Wisbeck. Auch ihre Kollegen am Set seien über diese Entscheidung geschockt gewesen.

"Es war schlimm. Von Beleuchter, über Kostüm bis Maske - man kennt sich ja jetzt seit 16 Jahren. Für die war das unvorstellbar. Und auch mit meinen Schauspielkollegen - wir haben uns umarmt und geweint, weil man sich das nicht vorstellen kann, dass ich dann einfach nicht mehr da bin."

Nachdem sie den Anruf vom Produzenten erhalten habe, habe sie die ganze Nacht geweint, gab sie außerdem zu. "Ich war einfach geschockt, [...] weil es für mich in dem Moment nicht greifbar war."

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Wisbeck fliegt raus: ZDF äußert sich nicht

Manuela Wisbeck (43) teilt auf ihrem Instagram-Profil Back- und Kochvideos. Ob sie sich in Zukunft darauf konzentrieren will, wisse sie noch nicht.  © SAT.1/SAT.1/obs

Die überraschende Entscheidung habe ökonomische Gründe, hieß es von der Produktion, so Wisbeck.

"Frauke Prinz sei eine Randfigur, die auserzählt sei. [...] Das hat mir erst mal den Boden unter den Füßen weggerissen. Sie meinte dann auch, dass das jetzt schon der letzte Drehblock für mich wird."

Dieser findet schon im Juli statt, wie die Schauspielerin auch ihren Followern auf Instagram mitteilte. Auch ihren Emotionen ließ sie im Video freien Lauf.

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Eine große Abschiedsfete will die 43-Jährige nicht schmeißen, schließlich habe sie nicht "selbst gekündigt. Ich rocke das jetzt noch runter. Und dann gehe ich still und leise."

Das ZDF generell habe sich bislang nicht zum Rauswurf geäußert. Wisbeck erwarte dementsprechend aber auch nichts mehr. "Ich habe mich mit der Situation mittlerweile abgefunden. Ich versuche, professionell damit umzugehen."

Etwas Neues habe sie noch nicht in Aussicht. So schnell gehe das nicht in der Branche. Dennoch sei sie optimistisch. "Man sagt ja immer, eine Tür geht zu, die nächste geht auf. Manchmal hat das alles einen Sinn im Leben. Und gleichzeitig bin ich natürlich auch traurig."

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