Aus den Augen verloren! Sven Ottke sucht nach seiner Manuela

Leipzig - Am Freitagbabend war Ex-Boxer Sven Ottke (52) zu Gast im MDR-Riverboat. Anfang 2020 machte er schon Schlagzeilen, als er ins Dschungelcamp einzog. Jetzt beförderte Jörg Kachelmann (61) eine Geschichte zu Tage, die wohl kaum jemand über Sven Ottke weiß!

Um diese Frau würde er boxen: Sven Ottke mit seiner Freundin Monic Frank.
Um diese Frau würde er boxen: Sven Ottke mit seiner Freundin Monic Frank.  © Thomas Frey/dpa

Denn: In seiner Jugend tanzte er wie John Travolta und nahm sogar an einem Wettbewerb teil. "Sven Ottke hat auch eine große Tanzkarriere hinter sich, meine Damen und Herren", leitete Kachelmann das Gespräch auf seine Entdeckung. 

"Es war 1979, da wurde dieses Diplom ausgestellt. Der mit DER Wolff tanzt - Sven Ottke und Manuela Wolff." 

Und tatsächlich, eine Urkunde bezeugt: Sveni schwebte einst als talentierter Tänzer übers Parkett. "Das ist ja süß. Wo habt ihr denn die Urkunde her?", wollte der Ex-Boxer dann wissen. Denn er selbst wusste gar nicht, dass seine Tanzkünster zur Sprache kommen würden. 

"Wir waren damals Zweite bei einem John-Travolta-Tanz-Wettbewerb auf Klassenfahrt im Fichtelgebirge. Da haben wir tanzen geübt und dann abends ne Runde geschwoft. Ich bewege mich gern und habe gerne getanzt. Und ich glaube auch, ganz gut. Was aus Manuela geworden ist, weiß ich leider nicht." 

Also Manuela, bitte melde dich! Der Sven wurde vielleicht auch nochmal eine Runde mit Dir tanzen.

"Ich bin ein Zappler"

Sven Ottke (52) talkte im aktuellen MDR-Riverboat.
Sven Ottke (52) talkte im aktuellen MDR-Riverboat.  © Screenshot/MDR-Mediathek

Denn auch heute noch tanzt der 52-Jährige gern. "Ich bin ein Zappler. Aber eher ein Freestyler", gibt er zu. 

Und trotz Tanztalent: So richtig sportlich war der später erfolgreiche Boxer nicht in seiner Jugend. "Ja, ick war Specki", meint er lachend. "Meine Oma väterlicherseits hat wirklich alles für mich gemacht. Sie hat mir immer Süßigkeiten eingekauft, hat gekocht für mich und verwöhnte mich nach Strich und Faden. Ich war wirklich der Parade-Enkel für sie. Sensationell. Bombe."

Das Boxen hat ihm später seinen Weg geebnet. Ohne diesen Sport wäre Sven Ottkes Leben wohl nicht so positiv verlaufen. 

"Ich hatte mit dem Boxen gar nichts zu tun. Ich war halt sehr aufgeweckt, diplomatisch gesagt. Bin strafversetzt worden in der Schule, ich habe wirklich Scheiße gebaut", erinnert er sich. 

"Der Sport hat mir den Arsch gerettet, das kann man wirklich so sagen. Und deswegen bin ich weiß Gott froh, dass ich mit dem Sport in Berührung gekommen bin. Ich habe tolle Länder gesehen und tolle Menschen kennengelernt."

Titelfoto: Thomas Frey/dpa

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