Kabarettistin Katrin Weber: Beschwipst auf der Bühne!

Leipzig – Sie ist witzig, lustig und trifft mit ihren Bühnenprogrammen meist einen Nerv bei den Zuschauern - Kabarettistin Katrin Weber. Die 57-Jährige hat Erfolg mit ihrer schonungslos ehrlichen Art und nimmt sich auch gern selber mal hops. Im MDR-Riverboat erzählte sie jetzt von ihren Promi-Erfahrungen und warum Alkohol bei ihrer Arbeit manchmal durchaus helfen kann.

Riverboat-Moderator Jörg Kachelmann (62) im Gespräch mit der Kabarettistin Katrin Weber (57).
Riverboat-Moderator Jörg Kachelmann (62) im Gespräch mit der Kabarettistin Katrin Weber (57).  © Screenshot/MDR Riverboat

Zu letzterem Thema hakte Riverboat-Moderator Jörg Kachelmann (62) im Gespräch mit der Schauspielerin mal genauer nach. "Es gibt diese wunderbare Late-Night-Sendung von Dir. Und wenn man die guckt, dann bin ich nie ganz sicher: Spielt eigentlich Alkohol bei Deiner Arbeit irgend eine Rolle?", so Kachelmann.

Katrin Weber selbst trinkt auf jeden Fall gerne mal einen Schluck mit – aber nicht zu viel, schließlich bekommt ihr der Alkohol eher weniger gut. "Also nützlich ist es", erklärt sie lachend. "Aber nein, es spielt natürlich keine Rolle. Aber in dieser Sendung ist es einfach schöner, wenn man selber trinkt. Dann wird es lustiger und die Gäste hemmungsloser. Und das werden die wirklich."

Katrin Weber werde oft und gerne auf ihre Programme reduziert, meint sie. So könne man durchaus den Eindruck gewinne, sie trinke oft und gern mal ein Gläschen.

"Es ist halt das Klischee, auch durch mein Bühnenprogramm, in dem Alkohol eine Rolle spielt. Ich habe ein Stück, das heißt 'Egon'. Und das wurde mal im Fernsehen gezeigt und seitdem heißt es, das ist die, die immer trinkt. Ich vertrage aber gar keinen Alkohol. So. Das ist die Wahrheit. Ich vertrage ganz wirklich nur ganz, ganz wenig", gibt sie im Riverboat zu.

Heiße Dreharbeiten mit Prosecco

Katrin Weber (57) plauderte im MDR-Riverboat über Alkohol bei der Arbeit.
Katrin Weber (57) plauderte im MDR-Riverboat über Alkohol bei der Arbeit.  © Screenshot/MDR Riverboat

Weber erinnert sich sogar an eine Probe, die es akloholtechnisch ganz schön in sich hatte. "Wir mussten mal einen Sketch spielen, mein Kollege Bernd-Lutz Lange und ich - im heißen Sommer, über 30 Grad warm draußen und es sollte ein Abenddinner darstellen, also standen Kerzen auf dem Tisch."

Sie fährt fort: "Und wir mussten immer wieder mit echtem Prosecco anstoßen und da wurde ich leicht spitz dann (lacht). Und irgendwann ging gar nichts mehr und der Regisseur wurde leicht ungeduldig, weil wir immer alberner wurden mit jedem Mal Anstoßen."

Naja, so lange es nur bei Albernheiten bleibt... In ihrer Late-Night-Show hat es die gebürtige Vogtländerin immer mit allerlei Promis zu tun - ob nun Ex-Profi-Boxer Henry Maske (46), der unbedingt mit ihr live singen wollte oder Paradiesvogel und Modedesigner Harald Glööckler (55), der die Schauspielerin deutlich in ihre Schranken wies.

"Er ist halt Harald Glööckler", so Weber. "Er ist ja auch Hypochonder wie ich, das kam mir sehr entgegen. Er gibt sowieso nicht gern Hände und versteckt sich, also er war die ganze Zeit so, als wäre eine Glocke um ihn herum. Sein Aussehen verleiht ihm auch so eine unwahrscheinlich beeindruckende Aura. Kennengelernt habe ich ihn ja im Shopping-Fernsehen und schon da war ich gebannt von ihm."

Die Kabarettistin erinnert sich weiter: "Und er hat mich auch in der Sendung ganz schön rangenommen und ich hatte auch ein bisschen Angst vor ihm. Ich habe ihm dann in der Show etwas vorgesungen und da war er dann ganz lieb. Ich glaube, das hat ihn gerührt und er hat dann auch geschluckt."

Titelfoto: Screenshot/MDR Riverboat

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