"Das ist jetzt irgendwie vorbei": Muss Biathlon-Legende die TV-Karriere beenden?

Leipzig - Er ist mehrfacher Biathlon-Weltcupsieger - da verwundert es kaum, dass Ex-Profisportler Erik Lesser (37) auch während der am 6. Februar beginnenden Olympischen Winterspiele mit seiner Expertise im Fernsehen zu sehen sein wird. Doch mit der TV-Karriere könnte es nun schon bald vorbei sein, wie er jetzt im MDR-"Riverboat" verriet.

Erik Lesser (37, r.) und Arnd Peiffer (38) sind beide als Biathlon-Experten für das Erste tätig. Aber wie lange noch?  © Hendrik Schmidt/dpa

Kaum hatte der gebürtige Thüringer seine Biathlon-Karriere im Jahr 2022 beendet, war er auch schon als Experte für Das Erste im Einsatz. Das könnte sich in Zukunft deutlich schwieriger gestalten.

Denn eigentlich hat er ja nach seinem Karriere-Ende die Trainerlaufbahn eingeschlagen, absolvierte drei Jahre seine Ausbildung an der Trainerakademie in Köln und "war so ein bisschen vogelfrei", wie er es im Gespräch mit Moderatorin Kim Fisher (56) bezeichnete.

"Das ist jetzt irgendwie vorbei, ich habe im Oktober meinen Diplom-Trainer gemacht, bin fertig und jetzt sagt der Verband: 'Wir brauchen dich'", so Lesser.

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"Wenn ich beim Deutschen Skiverband in der Juniorenmannschaft angefragt werde, vielleicht auch in der B-Mannschaft, dann beißt sich das so ein bisschen, als Experte da zu arbeiten", gab er einen Ausblick.

Ob die Anfrage tatsächlich schon so konkret hereingeflattert ist und wann er einen möglichen Trainerjob antritt, verriet der 37-Jährige allerdings noch nicht.

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Lesser hat im "Riverboat" erzählt, dass wohl schon bald der Deutsche Skiverband anklopfen könnte.  © IMAGO / STAR-MEDIA

Stattdessen stellte er sich den dann doch etwas peinlichen Fragen Fishers, die auf die gemeinsame Zeit der beiden "Biathlon-Rentner" Lesser und Arnd Peiffer (38) in diversen Doppelzimmern anspielte.

"Wenn ihr dann so auf euren Betten rumgelümmelt seid, was passierte denn dann, wenn der Druck so abfiel?", wollte das "Riverboat"-Urgestein wissen und hatte damit alle Lacher von Gästen und Publikum auf ihrer Seite.

"Möchtest du eine Schnapspraline?", versuchte Lesser grinsend vom Thema abzulenken. Mit wenig Erfolg. "Ich stehe zu meiner Frage und stelle sie noch mal", lachte auch Fisher.

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"Die Badtür bleibt immer auf, damit man sich immer austauschen kann - auch beim Zähneputzen", erzählte der Ex-Sportler daraufhin vielsagend. Aber im Ernst: Es sei schon gut gewesen, dass Arnd und er einander hatten und man sich auch mal über Gutes und Schlechtes unterhalten konnte. "Da war Arnd schon ein sehr großer Halt für mich."

Beide werden während der Olympischen Spiele für ARD im Einsatz sein. Bis dahin könnt Ihr Euch die ganze "Riverboat"-Folge mit Erik Lesser und weiteren unterhaltsamen Gästen in der MDR-Mediathek anschauen.

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