Trotz unzähliger Erfolge - diese Sache bereut Dieter "Maschine" Birr zutiefst

Leipzig - Dieter "Maschine" Birr (82) hat in der deutschsprachigen Musikwelt so ziemlich alles erreicht, was man erreichen kann. Er hatte unglaublich viele Erfolge, sowohl mit der erfolgreichsten Rockband der DDR, den "Puhdys", als auch als Solokünstler, hat unzählige Platten verkauft und zahlreiche Konzerte gespielt. Eine Sache bereut er trotzdem.

Im "Riverboat" spricht Dieter "Maschine" Birr (82) auch über eine besondere Erfahrung, die er in diesem Sommer machen durfte: Er hat beim Wacken-Festival gespielt.  © imago/Star-Media

"Ich bereue es zutiefst, dass ich nie Englisch gelernt habe", erzählt der 82-Jährige im MDR "Riverboat".

"Ich beneide Leute wie Thomas Gottschalk (76), die sich dann mit Michael Jackson (†50) oder Mick Jagger (83) unterhalten und völlig perfekt Englisch sprechen, und da denke ich mir: Scheiße, warum hast du das nicht gemacht?"

In der Schule hat er zwar Russisch als Fremdsprache gelernt, aber das habe ihn laut eigener Aussage nicht wirklich interessiert.

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Trotzdem haben die "Puhdys" einmal ein englischsprachiges Album in London aufgenommen. Diese Erfahrung war für "Maschine" aber nicht nur positiv.

Ihr Titel "Bis ans Ende der Welt" wurde übersetzt zu "To the end of the earth". Der Ost-Berliner hat die englische Version des Songs natürlich so ausgesprochen, wie er es am besten konnte, aber das gefiel nicht allen.

"Im Studio war so ein Mädchen, und wir haben darüber gesprochen. Die Kleine hat nicht aufgehört. Die war stinksauer, dass ich das 'th' nicht richtig ausgesprochen habe. Die war vier oder fünf Jahre alt, das war niedlich, aber sie hat mich völlig auflaufen lassen", erinnert sich der Musiker.

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Dieter "Maschine" Birr hat jetzt eine Personal Trainerin

Im kommenden Jahr geht Dieter "Maschine" Birr (82) wieder auf Tour. (Archivbild)  © Bodo Schackow/dpa

Für den 82-Jährigen kommt es nicht infrage, in den Ruhestand zu gehen oder die Füße hochzulegen. Kürzlich hat er sich sogar eine Personal Trainerin zugelegt, denn für das, was er vorhat, braucht er Muskeln. "Nächstes Jahr geht's auf Tour", kündigt "Maschine" an.

"Ich habe festgestellt, dass ich gar nicht wusste, dass da in einigen Bereichen Muskeln für verantwortlich sind", scherzt er. Trotz Muskelkater mache ihm das Training aber viel Spaß, auch wenn er erst mal ruhig angefangen hat.

Nach kurzer Zeit habe er schon Fortschritte gesehen und seine Leistung gesteigert.

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Natürlich nimmt er das Ganze aber auch, wie gewohnt, mit Humor und verkündet scherzhaft: "Ich schaffe es nur nicht zu dieser Olympiade, aber zur nächsten."

Die ganze Folge des "Riverboat" vom MDR vom 2. Oktober könnt Ihr in der ARD Mediathek streamen.

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