Leipzig - Erst vor ein paar Tagen schockte der Brautmoden-Designer Uwe Herrmann (63) seine Fans mit seiner Krebsdiagnose. In der MDR-Talkshow "Riverboat" erzählte er, wie es aktuell um ihn steht.
Zuerst die positive Nachricht: "Ich bin als geheilt entlassen worden", erklärte Uwe Herrmann gegenüber Moderatorin Kim Fisher (57).
Doch der Weg dahin war nicht einfach. "Ich habe einen ganz seltenen Tumor bekommen, [der ist] innerhalb von Stunden gewachsen", erinnerte sich der "Zwischen Tüll und Tränen"-Star.
Beim Duschen bemerkte er die Beule am Ellenbogen und beschloss, direkt am nächsten Tag zum Hautarzt zu gehen. Das war sein Glück, denn das sogenannte Zell-Karzinom stellte sich als bösartiger Hautkrebs heraus.
Die Prognose nach der ersten Operation sah nicht gut aus. "Es war sehr dunkel, aber auch sehr klar." Mitunter weil der Krebs so aggressiv war, jedoch hatte man auch eine Metastase gefunden.
Es blieb keine Zeit zum Grübeln. Er regelte private Angelegenheiten, nahm Sendungen auf, erarbeitete zusammen mit seinem Sohn eine neue Kollektion – "um nie in dieses Drama und Selbstmitleid zu fallen". Doch auch, weil er eben noch am Leben war und dieses nicht verschwenden wollte.
MDR-"Riverboat": Uwe Herrmanns Appell an seine Fans
Mit der Diagnose hat sich einiges geändert. "Ich mache nur noch schöne Dinge und die schrecklichen muss jetzt mein Sohn machen", scherzte der 63-Jährige. Mittlerweile setze er Prioritäten.
Dass sich Uwe Herrmann auch während der gesamten Behandlungszeit nicht unterkriegen ließ, zeigt, wie viel Power in ihm steckt.
Mittlerweile gilt er zwar als geheilt, doch ihm ist wichtig zu erwähnen: "Es hat nichts mit Glück zu tun, sondern nur mit der Geschwindigkeit." Und genau deshalb sei es so wichtig, zum Arzt zu gehen und auch die Krebsvorsorge in Anspruch zu nehmen.
Ihr habt die aktuelle Riverboat-Folge verpasst? Kein Problem, alle spannenden Auftritte könnt Ihr auch nachträglich noch in der ARD-Mediathek streamen.