So fühlte Max Mutzke sich wirklich nach "ESC"-Platzierung: "Schon etwas beleidigt"
Hamburg - Max Mutzke (45) war im neuen Videopodcast von Elmo, dem roten Monster aus der "Sesamstraße", zu Gast. Im Laufe des Gesprächs verriet der Sänger, wie es ihm mit seiner "ESC"-Platzierung wirklich ging.
Vor 22 Jahren gelang Mutzke der Durchbruch im Musik-Business und laut ihm war das Ganze sehr verrückt. "Von einem Tag auf den anderen kannte man mich dann in Deutschland, weil es damals um den Grand Prix ging", erzählte er dem kleinen roten Monster aus der "Sesamstraße". Dadurch sei seine Karriere wochenlang das Thema in Deutschland gewesen, so der Sänger.
"Bist du traurig, weil du den ESC nicht gewonnen hast?", fragte Elmo den Musiker daraufhin. Die Antwort des Sängers fiel deutlich aus: "Nein, ich sage mal so, in dem Moment war ich schon etwas beleidigt, weil ich habe wochenlang diesen Wettbewerb mitgemacht und da musst du jede Woche weiterkommen. Das heißt, ich habe jede Woche das Gefühl gehabt, ich habe gewonnen."
Für den Musiker war das damals eine eindeutige Bestätigung für seine Musik und er fühlte sich sehr sicher, beim ESC gut abzuschneiden.
"Dann habe ich gedacht, okay, unter die ersten drei werde ich auf jeden Fall kommen. Wenn ich Glück habe, werde ich es sogar gewinnen", sagte der 24-Jährige.
Doch es sollte anders kommen, letztendlich wurde Mutzke Achter. Der Musiker zog daraus sein Fazit: Sowohl seine Karriere als auch allgemein das ganze Leben seien seiner Meinung nach ein ständiges Auf und Ab.
Max Mutzke hatte raue Stimme schon in der Kindheit
Schon als Sechsjähriger wusste Max Mutzke, dass er später Musiker werden würde. Sein musikalisches Talent habe seine Mutter beim Singen am Küchentisch entdeckt. Bereits in Kindertagen besuchte er mit seinen Eltern viele Konzerte.
Seine prägnante Stimme hatte der 45-Jährige schon früh: "Schon als Kind hatte ich lustigerweise eine sehr raue Stimme, ich klang immer so als wäre ich heiser", gestand der Sänger.
Im Alter von sechs Jahren begann er seine Leidenschaft für die Musik auszuleben, mit elf gründete er seine erste Band.
Der neue Videopodcast "Elmo und du so?" ist in der ARD-Mediathek und bei ARD Sounds (früher Audiothek genannt) abrufbar.
Titelfoto: Christoph Soeder/dpa

